Elektroautos gewinnen an Bedeutung, doch Gebrauchtwagenpreise und Restwerte hinken hinterher.
- 2025 machten BEVs 20 % der Neuzulassungen in Deutschland aus, aber nur 3,6 % der Besitzumschreibungen.
- Restwerte nach 3 Jahren: BEVs 49 %, Benziner 62,7 %, Diesel 61,1 %.
- Staatliche Subventionen und Preissenkungen bei Neuwagen beeinflussen Gebrauchtwagenpreise stark.
Die Ladeinfrastruktur wächst, und technologische Fortschritte stabilisieren den Markt. Doch der Wertverlust bleibt ein Problem, besonders bei älteren BEV-Modellen. Experten prognostizieren, dass sich Restwerte von Elektroautos bis 2027 weiter den Werten von Verbrennern annähern könnten.
Fazit: Der Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt sich, doch Restwerte und Gebrauchtwagennachfrage bleiben Herausforderungen. Professionelle Bewertungen helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen.
Restwerte und Marktanteile von Elektroautos vs. Verbrenner 2025
Adoptionsraten von Elektro- und Hybridfahrzeugen in Europa und Deutschland
Im Jahr 2025 zeigte sich der deutsche Markt für Elektrofahrzeuge deutlich erholt. Die Neuzulassungen von batterieelektrischen Fahrzeugen (BEVs) stiegen um beeindruckende 41 %, während Plug-in-Hybride (PHEVs) sogar einen Zuwachs von 63 % verzeichneten. Im Gegensatz dazu sanken die Zulassungszahlen für Benziner und Diesel um jeweils rund 20 %. Zwischen Januar und November 2025 wurden in Deutschland 490.000 BEVs (entspricht 19 % Marktanteil) und 281.000 PHEVs (11 % Marktanteil) neu zugelassen.
Bis November 2025 erreichte der Bestand an BEVs in Deutschland etwa 1,9 Millionen Fahrzeuge, was 4,1 % der gesamten Fahrzeugflotte entspricht. Parallel dazu wuchs die Ladeinfrastruktur auf über 180.000 öffentliche Ladepunkte an, darunter mehr als 32.000 Schnellladepunkte mit einer Leistung von über 150 kW. Diese Zahlen verdeutlichen das dynamische Wachstum und machen deutlich, wie sich der deutsche Markt im europäischen Vergleich positioniert.
Deutschlands Marktposition in Europa
Deutsche Automobilhersteller dominieren weiterhin den heimischen Markt. Vier der fünf meistverkauften BEV-Marken stammen aus Deutschland, was dazu führte, dass deutsche Marken rund 236.000 der insgesamt 490.000 BEV-Neuzulassungen ausmachten. Gleichzeitig gibt es jedoch bemerkenswerte Veränderungen: Während die Neuzulassungen von Tesla im Jahr 2025 deutlich zurückgingen, konnten chinesische Marken wie BYD mit einem Wachstum von 260 % erheblich Marktanteile gewinnen.
Die durchschnittlichen CO₂-Emissionen neu zugelassener Fahrzeuge sanken 2025 um 10 % auf 107,4 g/km. Damit liegen sie jedoch weiterhin über dem EU-Flottenziel von 93,6 g/km. Für 2026 bleibt die Entwicklung ungewiss, da viele private Käufer ihre Entscheidungen möglicherweise verschieben, um von den angekündigten neuen Kaufprämien für Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen zu profitieren.
Was die Adoption von Elektro- und Hybridfahrzeugen antreibt
Zentrale Faktoren für die steigende Akzeptanz von Elektrofahrzeugen sind der Ausbau der Ladeinfrastruktur und Fortschritte bei Batterietechnologien. Die fünf meistverkauften BEV-Modelle in Deutschland bieten eine durchschnittliche WLTP-Reichweite von 500 km, wobei der Volkswagen ID.7 sogar 600 km erreicht. Der durchschnittliche Listenpreis für die Einstiegsvarianten dieser Modelle lag im November 2025 bei etwa 42.300 €.
Interessant ist auch die Verteilung der Zulassungen: Etwa ein Drittel der BEVs ist privat zugelassen, während zwei Drittel gewerblich genutzt werden. PHEVs hingegen werden überwiegend für gewerbliche Zwecke eingesetzt. SUVs dominieren weiterhin den Markt, da fast 50 % aller neu zugelassenen BEVs in diese Fahrzeugkategorie fallen – ein klares Indiz für die Präferenzen deutscher Käufer. Auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt zeigt sich ein Aufwärtstrend: Die Besitzumschreibungen gebrauchter BEVs stiegen seit 2022 jährlich um durchschnittlich 50 %.
Diese Entwicklungen wirken sich direkt auf die Stabilität der Restwerte aus und beeinflussen die Preisentwicklung auf dem Gebrauchtwagenmarkt maßgeblich. Die nächsten Analysen werden diese Zusammenhänge näher beleuchten.
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Wie sich die Restwerte von Elektro- und Hybridfahrzeugen verändert haben
Historisch betrachtet lagen die Restwerte von Elektrofahrzeugen deutlich unter denen von Verbrennern – und auch im Jahr 2026 bleibt diese Differenz bestehen. Im Juli 2025 betrugen die Restwerte 50,3 % für batterieelektrische Fahrzeuge (BEV), 63,5 % für Benziner und 62,2 % für Diesel. Bis Dezember 2025 sanken diese Werte auf 49 % (BEV), 62,7 % (Benziner) und 61,1 % (Diesel). Das zeigt: Elektrofahrzeuge verlieren schneller an Wert als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.
Allerdings ist der Markt im Umbruch. Die Deutsche Automobil-Treuhand (DAT) beobachtet:
„Die Marktentwicklung bei den E-Antrieben ist nicht mehr von Ausschlägen durch staatliche Förderprämien geprägt, sondern gewinnt an Stabilität".
Diese zunehmende Stabilität wird durch technische Fortschritte und die wachsende Marktreife unterstützt. Faktoren wie Batteriekapazität, Reichweite und Ladegeschwindigkeit spielen eine entscheidende Rolle. Eine größere Reichweite und kürzere Ladezeiten reduzieren Bedenken hinsichtlich der Batterielebensdauer – was sich positiv auf die Restwerte auswirkt. Das zeigt, wie technologische Entwicklungen langfristig den Werterhalt beeinflussen können.
Wertverfall bei Elektro- und Hybridfahrzeugen
Elektrofahrzeuge hatten lange Zeit einen schweren Stand auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Im Jahr 2025 machten gebrauchte BEVs nur 3,6 % aller Besitzumschreibungen in Deutschland aus. Dennoch stieg der Marktanteil gebrauchter Elektrofahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr um etwa ein Drittel. Diese wachsende Nachfrage trägt dazu bei, dass der Wertverlust langsamer wird.
Dennoch beeinflussen Preissenkungen bei Neufahrzeugen die Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt erheblich. Ein Beispiel: Als Honda im Januar 2026 den Preis des CR-V ePHEV um 3.900 € senkte, wirkte sich dies direkt auf die Preisstruktur gebrauchter Fahrzeuge aus.
Restwertvergleich nach Fahrzeugtyp
Die Restwerte unterscheiden sich deutlich je nach Antriebsart. Während Benziner und Diesel nach drei Jahren noch etwa 62–63 % ihres ursprünglichen Wertes behalten, liegen BEVs bei knapp 50 %. Auf internationalen Märkten zeigt sich jedoch eine leichte Annäherung: In der Schweiz erreichen einige Elektromodelle nach vier Jahren Restwerte von 40–47 %. Tesla-Modelle wie das Model S und Model 3 führen mit 47 % die Liste an. Im Vergleich dazu liegen Modelle wie der VW e-Golf, der Skoda Enyaq iV und der Hyundai Kona bei 40–43 %.
Plug-in-Hybride (PHEVs), die durch steuerliche Vorteile attraktiv bleiben, zeigen stabilere Restwerte. Sie gelten als Brückentechnologie und sind weniger von Reichweitenängsten betroffen. Besonders im Flottenmarkt spielen sie eine wichtige Rolle: Über 20.000 BEVs werden monatlich gewerblich zugelassen, während private Käufer nur etwa ein Drittel der Neuzulassungen ausmachen. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 60 % während der Hochphase des Umweltbonus im Jahr 2022.
| Fahrzeugtyp (3 Jahre alt) | Restwert Juli 2025 | Restwert Dezember 2025 |
|---|---|---|
| BEV | 50,3 % | 49,0 % |
| Benziner | 63,5 % | 62,7 % |
| Diesel | 62,2 % | 61,1 % |
Wie sich Adoptionsraten auf die Restwert-Stabilität auswirken
Die steigende Akzeptanz von Elektrofahrzeugen (EVs) hat direkte Auswirkungen auf deren Restwerte. Warum? Weil höhere Adoptionsraten Vertrauen schaffen, Unsicherheiten abbauen und für klarere Preisstrukturen sorgen. Der Gebrauchtwagenmarkt für Elektroautos entwickelt sich von einer kleinen Nische hin zu einem breit akzeptierten Markt – und das bringt grundlegende Veränderungen mit sich. Diese Entwicklung lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen, die wir genauer betrachten.
Alberto Sanz de Lama, Geschäftsführer von AutoScout24, betonte im Oktober 2023 eine bemerkenswerte Entwicklung: Über 10.500 reine Elektrofahrzeuge wurden auf der Schweizer Plattform angeboten – doppelt so viele wie im Vorjahr. Er erklärte:
„Dies zeigt nicht nur eine verbesserte Akzeptanz auf dem Gebrauchtwagenmarkt, sondern unterstreicht auch die steigende Werterhaltung von Elektroautos".
Die zunehmende Liquidität des Marktes trägt dazu bei, Bedenken über Batterielebensdauer und Wertverlust zu verringern. Mehr Transaktionen bedeuten realistischere Preisvergleiche, und der sogenannte „Unsicherheitsabschlag", den Händler früher einkalkulierten, wird immer kleiner.
Adoptionsphasen und ihre Auswirkungen auf Restwerte
Die Entwicklung der Restwerte lässt sich in drei Adoptionsphasen einteilen, die jeweils unterschiedliche Auswirkungen haben:
- Frühe Phase: In dieser Phase, geprägt von geringer Verbreitung, führten technologische Sprünge und hohe Förderungen oft zu einem starken Wertverlust. Modelle wie der frühe VW ID.3 oder der Nissan Leaf verloren nach drei Jahren rund 45–50 % ihres Wertes.
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Übergangsphase: Aktuell befindet sich der Markt in dieser Phase. Reichweitenverbesserungen und der schrittweise Wegfall von Förderungen stabilisieren die Preise. Einige Modelle erreichen mittlerweile Restwerte von 60–65 % nach drei Jahren. Andreas Radics von Berylls Strategy Advisors sieht eine positive Entwicklung voraus:
„Already with the next e-auto generation, I expect an improvement in the situation for secondhand e-mobiles... because the currently available e-vehicles have already reached a good level of maturity".
- Reife Phase (ab 2027): Experten erwarten, dass Restwerte von 65–70 % nach drei Jahren erreicht werden – vergleichbar mit Verbrennern. Tesla-Modelle wie das Model 3 und Model S zeigen bereits heute, wie stabil EV-Restwerte sein können: Nach vier Jahren behalten sie etwa 47 % ihres Wertes, während andere Modelle wie der VW e-Golf oder Hyundai Kona bei 40–43 % liegen.
Marktdaten: Adoptionsraten und Restwerte
Die Zahlen sprechen für sich: Hochvolumige und beliebte Modelle mit starker Marktpräsenz zeigen eine deutlich bessere Wertstabilität als weniger verbreitete Fahrzeuge. So behält der Smart Fortwo nach vier Jahren nur etwa 33 % seines Wertes, während Tesla-Modelle im Schnitt 47 % erreichen. Zum Vergleich: Verbrenner erzielen Restwerte zwischen 48 % und 53 %.
| Adoptionsphase | Marktmerkmal | Restwert nach 3 Jahren | Modellbeispiele |
|---|---|---|---|
| Niedrig | Technologiesprünge, hohe Förderungen | 50–55 % | Früher VW ID.3, Nissan Leaf |
| Mittel | Verbesserte Reichweite, Förderauslauf | 60–65 % | Tesla Model 3, Hyundai Ioniq 5 |
| Hoch (ab 2027) | Technologiereife, Massenmarkt | 65–70 % | VW ID.4, Tesla Model Y |
Ein weiterer Faktor, der Vertrauen schafft, sind standardisierte Batterietests. Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen werden solche Tests immer üblicher – ähnlich wie die Kilometerstandprüfung bei Verbrennungsmotoren. Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig technologische Fortschritte und eine wachsende Marktakzeptanz für stabile Restwerte sind.
Marktprognosen und Einflussfaktoren bis 2030
Erwartetes Marktwachstum und Restwerte bis 2030
Die Ziele der Bundesregierung sind ehrgeizig: Bis 2030 sollen 15 Millionen Elektrofahrzeuge und eine Million öffentliche Ladepunkte verfügbar sein. Doch aktuelle Prognosen deuten darauf hin, dass diese Zahlen nicht erreicht werden. Stattdessen wird erwartet, dass bis 2030 etwa 9,4 Millionen Elektro- und Hybridfahrzeuge auf den Straßen unterwegs sein werden – ein Anstieg von 3,2 Millionen Anfang 2026.
Staatliche Fördermaßnahmen spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Marktes. Für die Jahre 2026 und 2027 sind 3 Milliarden Euro für Kaufprämien vorgesehen, wobei einkommensschwächere Haushalte Zuschüsse von bis zu 5.000 € erhalten können. Constantin M. Gall von EY bringt die Bedeutung dieser Subventionen auf den Punkt:
„Der Hochlauf der Elektromobilität kostet den deutschen Staat viel Geld... Ohne diese Subventionen würde der Markt zusammenbrechen".
Zusätzlich unterstützt die Dienstwagenbesteuerung von 0,25 % des Bruttolistenpreises (für Fahrzeuge bis 100.000 €) den Markt. Diese Fahrzeuge gelangen nach drei bis vier Jahren auf den Gebrauchtwagenmarkt und prägen dort die Preisentwicklung. Mitte 2025 lag der Anteil reiner Elektrofahrzeuge bei Neuzulassungen bereits bei 18,5 %.
Langfristig wird erwartet, dass sich die Restwerte von Elektrofahrzeugen den Werten herkömmlicher Fahrzeuge annähern. Voraussetzung dafür sind ein reibungsloser Infrastrukturausbau und technologische Fortschritte. In diesem dynamischen Umfeld wird die Bedeutung präziser Bewertungen immer größer.
Warum professionelle Bewertungen in einem sich wandelnden Markt wichtig sind
Der Markt für Elektrofahrzeuge entwickelt sich mit hoher Geschwindigkeit. Neue Technologien wie 800-Volt-Systeme und Reichweiten von bis zu 800 Kilometern – etwa beim kommenden Mercedes CLA – machen ältere Fahrzeuggenerationen schneller überholt. Gleichzeitig verringern staatliche Subventionen den Preisunterschied zwischen Neu- und Gebrauchtwagen, was die Preisstrukturen im Gebrauchtwagenmarkt stark beeinflusst.
In diesem schnelllebigen Marktumfeld ist eine präzise Fahrzeugbewertung unerlässlich. Aspekte wie der Zustand der Batterie, Ausstattungsmerkmale und aktuelle Marktdaten sind entscheidend, um realistische Restwerte zu ermitteln. Die CUBEE Sachverständigen AG bietet über ein digitales Netzwerk von Container-Standorten in Deutschland und Europa schnelle und professionelle KFZ-Gutachten. Diese umfassen auch Wertgutachten, die auf aktuellen Marktdaten basieren. Gerade bei Elektrofahrzeugen, bei denen die Batteriegesundheit und die technologische Aktualität eine zentrale Rolle spielen, kann eine fundierte Bewertung den Unterschied zwischen einem fairen Preis und finanziellen Verlusten ausmachen.
Die nächsten Jahre werden zeigen, wie sich diese Trends weiterentwickeln. Wer heute ein Elektrofahrzeug kauft oder verkauft, sollte auf professionelle Bewertungen setzen, um in diesem dynamischen Markt die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Fazit
Die Analyse macht eines klar: Adoptionsraten und Restwerte von Elektrofahrzeugen sind eng miteinander verknüpft. Der abrupte Wegfall des Umweltbonus Ende 2023 führte zu einem deutlichen Rückgang der Neuzulassungen von E-Autos im Jahr 2024 – ein Minus von über 27 %, von 524.219 auf 380.609 Einheiten. Gleichzeitig erlebten die Gebrauchtwagenpreise einen drastischen Einbruch: Der durchschnittliche Preis für gebrauchte Elektrofahrzeuge sank von rund 50.500 € im Sommer 2022 auf 29.549 € im März 2024 – ein Rückgang von 40 %. Diese Entwicklung markiert den Beginn einer Phase, in der Marktmechanismen eine größere Rolle spielen.
Der deutsche Markt bewegt sich weg von subventionsgetriebenen Preisen hin zu einer stabileren, marktbasierten Bewertung. Während Elektrofahrzeuge 2025 bei Neuzulassungen bereits einen Marktanteil von etwa 20 % erreichten, liegt ihr Anteil am Gebrauchtwagenmarkt weiterhin bei lediglich 3,6 %. Die Restwerte dieser Fahrzeuge bleiben zudem deutlich hinter denen von konventionellen Antrieben zurück.
Diese Dynamik verdeutlicht die wachsende Bedeutung präziser Bewertungen. Die beschriebenen Veränderungen zeigen, wie schnelle technologische Fortschritte die Attraktivität älterer Elektrofahrzeuge schmälern. Artur Schwendner von Carvago bringt es treffend auf den Punkt:
„Die dynamische technische Entwicklung bei Elektrofahrzeugen führt dazu, dass ältere E-Autos für Kunden schneller an technischer Attraktivität verlieren. Dies geht einher mit einer gewissen Zurückhaltung einiger Gebrauchtwageninteressenten, wodurch die Restwerte naturgemäß sinken."
Zusätzlich erschweren aggressive Rabatte auf Neuwagen die Nutzung von Listenpreisen als verlässliche Bewertungsgrundlage.
Für Fahrzeugbesitzer, Händler und Flottenmanager bedeutet dies: Wer fundierte Entscheidungen treffen möchte, braucht aktuelle Marktdaten und präzise Wertgutachten. Die CUBEE Sachverständigen AG bietet über ihr digitalisiertes Netzwerk schnelle und professionelle Bewertungen an. Dabei werden besonders Faktoren wie der Zustand der Batterie und die technologische Aktualität von Elektrofahrzeugen berücksichtigt. In einem Markt, in dem ein BMW i7 xDrive M70 nach weniger als einem Jahr und 9.000 Kilometern bereits 40 % seines Wertes verloren hat, kann eine fundierte Bewertung den Unterschied zwischen einem fairen Geschäft und erheblichen finanziellen Verlusten ausmachen.
FAQs
Warum verlieren Elektroautos aktuell schneller an Wert als Benziner und Diesel?
Elektroautos verlieren aktuell schneller an Wert als Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren. Der Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge zeigt sich noch weniger stabil, was sich in stärkeren Schwankungen bei den Restwerten widerspiegelt. Gründe dafür sind die geringere Reife des Marktes sowie Unsicherheiten in Bezug auf die Technologie und die zukünftige Nachfrage.
Welche Faktoren erhöhen den Restwert eines gebrauchten E-Autos am meisten?
Der Restwert eines gebrauchten E-Autos steigt durch stabile Marktpreise, geringe Wertverluste und eine attraktive Restwertrendite. Diese Aspekte werden maßgeblich von einer konstanten Nachfrage und niedrigen Abschreibungsraten beeinflusst, die den langfristigen Fahrzeugwert sichern.
Wie kann ich den Batteriezustand vor dem Kauf oder Verkauf bewerten lassen?
Eine gründliche Bewertung des Batteriezustands bei Elektroautos basiert auf einer datenbasierten Batteriediagnose. Fachwerkstätten setzen dafür spezielle Diagnosetools ein, die genau messen, wie es um die Kapazität, den Ladezustand und mögliche Abnutzungserscheinungen der Batterie steht. Das Ergebnis? Eine präzise Einschätzung des verbleibenden Batterie-Werts, die sowohl Käufern als auch Verkäufern von Gebrauchtfahrzeugen mehr Sicherheit bietet.
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