Die EU hat die Regeln für Emissionstests verschärft, um realistischere Ergebnisse zu erzielen und Manipulationen zu verhindern. Seit 2018 gilt der WLTP-Test (Worldwide Harmonised Light Vehicle Test Procedure) für alle Neuwagen, ergänzt durch RDE-Tests (Real Driving Emissions) unter Straßenbedingungen. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass Fahrzeuge unter realistischen Bedingungen geprüft werden und die tatsächlichen Emissionen besser abbilden.

Kernpunkte:

  • WLTP: Ersetzt den ungenauen NEDC-Test, berücksichtigt realitätsnahe Fahrbedingungen und Sonderausstattungen.
  • RDE-Tests: Messen Emissionen direkt auf der Straße mit mobilen Geräten (PEMS).
  • Neue Standards: Strengere Vorschriften für Pkw und Nutzfahrzeuge, inkl. Euro 6e-Norm und CO₂-Messung.
  • Digitale Berichterstattung: Einheitliche Datenerfassung und Übermittlung an EU-Behörden.
  • Marktüberwachung: Fahrzeuge werden auch nach der Zulassung geprüft, um Manipulationen zu verhindern.

Diese Änderungen verbessern die Transparenz und Vergleichbarkeit der Emissionswerte und beeinflussen die Fahrzeugzulassung sowie den Gebrauchtwagenmarkt erheblich.

EU-Emissionstest-Entwicklung: Von NEDC zu WLTP und RDE (2017-2027)

EU-Emissionstest-Entwicklung: Von NEDC zu WLTP und RDE (2017-2027)

Hauptvorschriften der EU für Emissionstests

Die EU-Gesetzgebung stützt sich auf drei zentrale Verordnungen, die verschiedene Fahrzeugkategorien und deren spezifische Testverfahren regeln. Diese Vorschriften wurden schrittweise eingeführt, um die Diskrepanz zwischen Labor- und realen Emissionswerten zu verringern. Im Folgenden werden die wichtigsten Regelungen und deren technische Auswirkungen erläutert.

Verordnung (EU) 2017/1151: WLTP-Standards

Die Verordnung (EU) 2017/1151 führte den WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) als Ersatz für den veralteten NEDC ein. Seit dem 1. September 2017 ist der WLTP für alle neuen Pkw verbindlich, und ab dem 1. September 2018 gilt er auch für alle Erstzulassungen. Der WLTP basiert auf Fahrdaten aus 14 Ländern, um realistischere Ergebnisse zu liefern.

Die Tests werden bei einer Standardtemperatur von 23 °C sowie zusätzlich bei 14 °C durchgeführt, um den durchschnittlichen Wetterbedingungen in Europa zu entsprechen. Ab dem 1. Mai 2024 müssen Autohändler in Deutschland ausschließlich WLTP-Werte für die CO₂-Kennzeichnung verwenden. Darüber hinaus sind seit dem 1. Januar 2021 alle Neufahrzeuge mit OBFCM-Geräten (On-Board Fuel Consumption Monitoring) ausgestattet. Diese Geräte erfassen den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch und ermöglichen einen Abgleich mit den Laborwerten. Diese Maßnahmen sorgen für präzisere Verbrauchsangaben und eine bessere Vergleichbarkeit.

Anforderungen an Real Driving Emissions (RDE)-Tests

RDE-Tests ergänzen die Labormessungen, indem sie Emissionen unter realen Straßenbedingungen prüfen. Diese Tests dauern 90 bis 120 Minuten und umfassen Stadt-, Land- und Autobahnfahrten, wobei jedes Segment mindestens 16 km lang sein muss. Mithilfe von PEMS-Geräten (Portable Emissions Measurement Systems) werden Schadstoffe wie Stickoxide (NOx) und Partikelanzahl direkt am Fahrzeug gemessen.

Da PEMS-Geräte weniger präzise sind als stationäre Laboranalysatoren, erlaubt die EU einen Konformitätsfaktor von 1,43 für NOx unter Euro 6d-ISC-FCM. Mit der Einführung von Euro 6e im September 2023 wurde diese Toleranz jedoch auf einen Faktor von 0,1 reduziert, wodurch die Grenzwerte im Straßentest fast mit denen im Labor übereinstimmen. RDE-Tests müssen bei Temperaturen zwischen 0 °C und 30 °C durchgeführt werden, mit erweiterten Bedingungen von -7 °C bis 38 °C. Diese strengeren Vorgaben stellen sicher, dass die gemessenen Emissionswerte den gesetzlichen Anforderungen auch unter realistischen Bedingungen entsprechen.

Standards für schwere Nutzfahrzeuge gemäß Verordnung (EU) 2017/2400

Für schwere Nutzfahrzeuge gelten andere Vorschriften als für Pkw. Die Verordnung (EU) 2017/2400 schreibt seit dem 1. Juli 2019 die Zertifizierung von CO₂-Emissionen und Kraftstoffverbrauch für schwere Nutzfahrzeuge vor. Im Gegensatz zu Pkw erfolgen die Tests nicht auf der Straße, sondern durch das VECTO-Simulationstool der Europäischen Kommission.

VECTO berechnet die Emissionen basierend auf zertifizierten Fahrzeugkomponenten wie Achskonfiguration, Fahrgestell und maximaler Nutzlast. Die Verordnung gilt für mittelschwere Lkw der Kategorie N2 (über 5 Tonnen), schwere Lkw (N3), schwere Busse (M3 über 7,5 Tonnen) sowie Anhänger über 8 Tonnen (O3/O4). Ab dem 1. Juli 2027 müssen auch Nutzfahrzeuge mit Dieselmotoren verpflichtend mit OBFCM-Geräten ausgestattet werden, um die Diskrepanz zwischen simulierten und tatsächlichen Emissionen zu schließen. Diese Regelung sorgt für eine einheitliche Bewertung und Vergleichbarkeit der Emissionen schwerer Nutzfahrzeuge in der EU.

Technische Änderungen bei Emissionstestverfahren

Die EU hat die Emissionstestverfahren grundlegend überarbeitet, um Manipulationen zu erschweren und die Transparenz über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs zu steigern. Zwei zentrale Neuerungen stehen im Fokus: mobile Messsysteme für Straßentests und standardisierte digitale Berichterstattung. Diese Änderungen sollen die Vergleichbarkeit und Nachvollziehbarkeit von Emissionstests über Ländergrenzen hinweg verbessern.

Portable Emission Measurement Systems (PEMS) bei RDE-Tests

PEMS-Geräte ermöglichen es, Schadstoffe sowie andere relevante Daten direkt während der Fahrt auf öffentlichen Straßen zu messen. Diese Systeme erfassen in Echtzeit Parameter wie NOx, CO, CO₂, Partikelzahl und den Abgasmassenstrom. Zusätzlich dokumentieren sie mithilfe von GNSS die Geschwindigkeit und Höhenlage, während Umgebungssensoren Temperatur und Luftfeuchtigkeit messen, um alle äußeren Einflussfaktoren zu berücksichtigen.

Die Zuverlässigkeit dieser Tests wird durch strenge Protokolle gewährleistet. Vor Beginn wird eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt, während der Fahrt werden sämtliche Daten kontinuierlich aufgezeichnet, und nach Abschluss sorgt eine Drift-Kontrolle für die Überprüfung der Analysatoren. Eine Datenvollständigkeit von über 99 % ist Pflicht, wobei Unterbrechungen nur maximal 1 % der Gesamtdauer ausmachen dürfen. Diese strengen Vorgaben machen es schwieriger, Abschalteinrichtungen einzusetzen, da Fahrzeuge unter wechselnden Bedingungen die Normen einhalten müssen.

Seit März 2026 setzt das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) sechs spezialisierte PEMS-Kombinationen ein, um auf dem Markt befindliche Fahrzeuge unabhängig zu überwachen. Diese mobilen Systeme kommen bei Feldtests zum Einsatz, um sicherzustellen, dass auch zugelassene Fahrzeuge die Emissionsstandards einhalten und um illegale Manipulationen aufzudecken.

Digitale Berichterstattung und standardisierte Datenformate

Neben den präzisen Messungen durch PEMS sorgt die EU für eine einheitliche digitale Dokumentation der Testergebnisse. Alle Testdaten müssen in standardisierten Formaten erfasst und übermittelt werden. Die Synchronisation der PEMS-Daten mit den Informationen aus dem Motorsteuergerät (ECU) liefert ein umfassendes Bild des Motorverhaltens.

In Deutschland schreibt die Kfz-Energieverbrauchsdaten-Erfassung-Verordnung (Kfz-EEV) seit August 2024 vor, dass bei jeder Hauptuntersuchung (HU) die Daten des OBFCM-Geräts ausgelesen und an die Europäische Umweltagentur weitergeleitet werden. Bis zum 1. April jedes Jahres müssen sowohl Mitgliedstaaten als auch Hersteller diese Daten übermitteln. Dadurch kann die EU-Kommission Abweichungen zwischen Laborwerten und realen CO₂-Emissionen auf breiter Basis analysieren.

Bis 2030 wird der digitale Führerschein über die EUDI Wallet EU-weit eingeführt, und Fahrzeugdokumente werden in ISO-konforme mobile Formate umgewandelt. Diese Standardisierung erleichtert nicht nur die grenzüberschreitende Zulassung von Fahrzeugen, sondern trägt auch dazu bei, Betrug wie Tachomanipulation durch digitale Kilometerstandserfassung in nationalen Datenbanken zu verhindern. Diese Maßnahmen schaffen eine einheitliche Grundlage für die Bewertung von Emissionen und unterstützen gleichzeitig die internationale Fahrzeugzulassung.

Wie die EU-Gesetzgebung die grenzüberschreitende Fahrzeugkonformität beeinflusst

Die Harmonisierung der Emissionsvorschriften innerhalb der EU hat das Verfahren zur grenzüberschreitenden Zulassung von Fahrzeugen deutlich erleichtert. Gleichzeitig sorgen strengere Kontrollen dafür, dass Manipulationen, wie sie im Dieselgate-Skandal aufgedeckt wurden, schwerer zu vertuschen sind. In Deutschland führt dies zu Anpassungen bei Typgenehmigungen und der behördlichen Überwachung. Diese einheitlichen Standards schaffen die Basis für eine einfachere und effizientere Fahrzeugzulassung innerhalb der EU.

Einheitliche Typgenehmigung (Type Approval) Systeme

Ab November 2024 müssen selbst nationale Einzelgenehmigungen nach § 21 StVZO für land- und forstwirtschaftliche Fahrzeuge den EU-weiten technischen Standards entsprechen. Diese Angleichung erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass solche Genehmigungen auch in anderen EU-Ländern anerkannt werden. Für Importeure ist die Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) ein großer Vorteil, da sie die Zulassung ohne zusätzliche Einzelprüfungen ermöglicht. Die EU unterscheidet dabei vier Typen von Genehmigungen: einstufige, mehrstufige, nationale und Einzelgenehmigungen, die je nach Fahrzeugtyp und Verwendungszweck angewendet werden. Nach den Reformen infolge des Dieselgate-Skandals sind Typgenehmigungen für Pkw auf fünf Jahre begrenzt, während Anhänger und Nutzfahrzeuge eine Gültigkeit von sieben Jahren haben, sofern keine Ergänzungen erforderlich sind.

Verschärfte Durchsetzung nach Dieselgate und Erkennung von Abschalteinrichtungen

Die strengere Marktüberwachung spielt eine entscheidende Rolle bei der Einhaltung der neuen Standards. Sowohl die EU-Kommission als auch die Mitgliedstaaten haben ihre Überwachungsmaßnahmen erheblich ausgeweitet. Fahrzeuge werden nicht mehr nur als Prototypen getestet, sondern auch nach ihrer Zulassung im Straßenverkehr überprüft. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) plant, jährlich 70 bis 200 Fahrzeuge im Rahmen dieser Kontrollen zu untersuchen.

Hersteller sind heute verpflichtet, die Software der elektronischen Steuergeräte (ECU) vollständig zu dokumentieren und offenzulegen. Diese Transparenzanforderung soll Verzögerungen im Genehmigungsprozess vermeiden und erschwert gleichzeitig den Einsatz illegaler Abschalteinrichtungen erheblich. Die Kosten für die Marktüberwachung werden von den einzelnen EU-Mitgliedstaaten getragen, was eine kontinuierliche Kontrolle über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs ermöglicht.

Auswirkungen auf Fahrzeugbegutachtungen und CUBEE Sachverständigen AG

CUBEE Sachverständigen AG

Ab 2026 bringen neue EU-Emissionsstandards wichtige Änderungen für den Gebrauchtwagenmarkt mit sich. Der Verkauf eines Gebrauchtwagens – sei es über digitale Plattformen oder gewerbliche Händler – erfordert dann ein unabhängiges technisches Gutachten. Dieses Gutachten muss bestätigen, dass das Fahrzeug nicht als „Abfall“ im Sinne der überarbeiteten EU-Altfahrzeugverordnung (ELV) einzustufen ist. Dazu erklärt Technologiejournalist Blasius Kawalkowski:

„Ab 2026 darf ein Gebrauchtwagen nur noch verkauft werden, wenn ein gültiger TÜV-Bericht oder ein technisches Gutachten eines unabhängigen Kfz-Sachverständigen vorliegt."

Diese Regelung verändert nicht nur den Verkaufsprozess, sondern hat auch Auswirkungen auf die Bewertung von Fahrzeugen. Im Folgenden wird gezeigt, wie emissionskonforme Gutachten und die CUBEE Sachverständigen AG dabei eine Rolle spielen.

Emissionskonforme Gutachten für präzisere Bewertungen

Die Emissionskonformität ist heute ein entscheidender Faktor bei der Wertermittlung von Fahrzeugen. Autos, die moderne Emissionsstandards nicht erfüllen, verlieren spürbar an Wert. Sachverständige dokumentieren dabei die Emissionsklasse, den CO₂-Ausstoß und die Einhaltung der Euro-Normen. Mit dem neuen Digital Circularity Vehicle Pass (CVP) wird zusätzlich digitale Transparenz geschaffen, die den Zustand und die Umweltverträglichkeit eines Fahrzeugs klar nachvollziehbar macht.

CUBEEs Beitrag zu grenzüberschreitenden Fahrzeugbegutachtungen

Um diese neuen Anforderungen zu bewältigen, setzt die CUBEE Sachverständigen AG auf ein starkes Experten-Netzwerk und digitale KFZ-Bewertungstools. Dank ihrer Container-Standorte in Deutschland und Europa können sie schnelle und präzise Gutachten anbieten – sowohl vor Ort als auch mobil. Diese Gutachten helfen, den Nachweis zu erbringen, dass ein Fahrzeug kein „Abfall“ im Sinne der ELV-Verordnung ist.

Besonders bei grenzüberschreitenden Verkäufen wird dies relevant: Laut Artikel 25 der vorgeschlagenen ELV-Verordnung müssen Verkäufer durch ein gültiges technisches Gutachten belegen, dass das Fahrzeug kein Schrottfahrzeug ist. In Deutschland belaufen sich die Kosten für die standardisierte Hauptuntersuchung auf etwa 150 €, wobei zusätzliche Tests, wie die Prüfung von Gasanlagen, separat berechnet werden.

Mit diesen Dienstleistungen unterstützt CUBEE nicht nur Händler, sondern auch Käufer, indem sie Transparenz und Sicherheit im Gebrauchtwagenhandel gewährleisten.

Fazit

Die EU-Gesetzgebung hat die Art und Weise, wie Emissionstests durchgeführt werden, spürbar verändert. Mit der Einführung des WLTP-Verfahrens und der Real Driving Emissions (RDE)-Tests werden Fahrzeuge heute unter realitätsnäheren Bedingungen geprüft. Diese Tests umfassen längere Zyklen, höhere Geschwindigkeiten und abwechslungsreichere Streckenprofile, was zu präziseren Ergebnissen führt.

Diese Fortschritte sind nicht nur ein regulatorischer Meilenstein, sondern stärken auch das Vertrauen in die Bewertung von Fahrzeugen. Einheitliche und transparente Daten, wie sie im Certificate of Conformity (CoC) bereitgestellt werden, verbessern die Vergleichbarkeit und Zuverlässigkeit, insbesondere im grenzüberschreitenden Gebrauchtwagenmarkt.

Die CUBEE Sachverständigen AG hat diese Neuerungen nahtlos in ihre Prozesse integriert. Mit einem europaweiten Netzwerk aus Container-Standorten und mobilen Gutachtern bietet CUBEE schnelle und präzise KFZ-Gutachten, die sowohl WLTP-Werte als auch RDE-Compliance berücksichtigen. Diese Daten sind entscheidend für korrekte Fahrzeugbewertungen und steuerliche Einstufungen.

Die realitätsnahen Emissionstests verdeutlichen, wie wichtig unabhängige und fundierte Begutachtungen sind. CUBEE unterstützt hierbei umfassend – von der Prüfung der Emissionswerte bis hin zur vollständigen Dokumentation für internationale Transaktionen. Damit wird die Einhaltung von Emissionsstandards zu einem Schlüsselfaktor für die Zukunft des Fahrzeugsektors in der EU.

FAQs

Welche WLTP- und RDE-Werte sind beim Autokauf wirklich wichtig?

Die WLTP-Werte (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) bieten eine präzisere Einschätzung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen, da sie realitätsnähere Fahrbedingungen berücksichtigen. Im Gegensatz dazu erfassen die RDE-Werte (Real Driving Emissions) die Schadstoffemissionen direkt im Straßenverkehr unter echten Fahrbedingungen.

Beide Messverfahren sind wichtig, da sie zusammen ein umfassenderes Bild der Umwelt- und Verbrauchseigenschaften eines Fahrzeugs liefern. Während WLTP standardisierte Labortests verwendet, zeigen die RDE-Werte, wie sich ein Fahrzeug im Alltag verhält.

Wie beeinflussen OBFCM-Daten und HU-Auslesung CO₂-Steuern und Fahrzeugwert?

Seit 2021 erfassen OBFCM-Systeme (On-Board Fuel Consumption Monitoring) den tatsächlichen Kraftstoffverbrauch von Fahrzeugen. Diese realistischen Verbrauchsdaten können bei der Hauptuntersuchung (HU) ausgelesen werden und spielen eine entscheidende Rolle bei der Berechnung der CO₂-Steuer. Warum? Weil diese Daten die tatsächlichen Emissionen eines Fahrzeugs widerspiegeln, anstatt sich nur auf Herstellerangaben zu verlassen.

Das ist aber nicht alles: Ab 2025 treten strengere CO₂-Grenzwerte in Kraft. Fahrzeuge mit hohem Emissionsausstoß könnten dadurch an Marktwert verlieren, da umweltfreundlichere Modelle attraktiver werden. Für Autobesitzer und Käufer bedeutet das, dass die realen Verbrauchsdaten eines Fahrzeugs nicht nur die Steuerbelastung beeinflussen, sondern auch dessen Wiederverkaufswert.

Welche Nachweise brauche ich ab 2026, um einen Gebrauchtwagen in der EU zu verkaufen?

Ab dem Jahr 2026 wird es in der EU Pflicht sein, beim Verkauf eines Gebrauchtwagens einen gültigen TÜV-Bericht oder ein vergleichbares Gutachten vorzulegen. Diese Regelung basiert auf neuen EU-Richtlinien, die sicherstellen sollen, dass Fahrzeuge technisch einwandfrei sind.

Ohne diesen Nachweis wird es nicht mehr möglich sein, ein Fahrzeug legal zu verkaufen. Ziel dieser Vorschrift ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und gleichzeitig Käufer vor möglichen versteckten Mängeln zu schützen.

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