Kabellose Reifendruckkontrollsysteme (TPMS) sind 2025 ein zentraler Bestandteil moderner Fahrzeuge. Mit einem Marktvolumen von 9,1 Milliarden US-Dollar und einem prognostizierten Wachstum auf 31,6 Milliarden US-Dollar bis 2033 setzen sie neue Maßstäbe in Sicherheit, Effizienz und Komfort. Besonders durch Bluetooth Low Energy (BLE), prädiktive Wartung und KI-Integration wird die Reifendrucküberwachung präziser und benutzerfreundlicher.
Wichtige Fakten:
- Sicherheit: 75 % der Reifenpannen entstehen durch 20 % Druckverlust. Ein Unterdruck von 0,5 bar verlängert den Bremsweg um 10 %.
- Effizienz: 0,2 bar Unterdruck erhöht den Kraftstoffverbrauch um 1 %, 0,6 bar um 4 %. Korrekte Werte verlängern die Reifenlebensdauer um 45 %.
- Technologie: BLE ermöglicht Smartphone-Konnektivität, Over-the-Air-Updates und präzise Datenübertragung.
- Nachrüstung: Systeme wie Schrader AirCheck BLE bieten Lösungen für ältere Fahrzeuge, Anhänger und Wohnmobile.
Trotz Vorteilen wie Echtzeitdaten und längerer Batterielebensdauer (bis zu 10 Jahre) gibt es Herausforderungen: hohe Kosten, Signalstörungen und Wartungsaufwand. Besonders Elektro- und autonome Fahrzeuge profitieren von TPMS, da diese die Reichweite optimieren und Sicherheit gewährleisten. Regulatorische Vorgaben, wie die EU-Verpflichtung für TPMS in Anhängern ab Juli 2024, treiben die Verbreitung weiter voran.
TPMS Marktentwicklung und Sicherheitsstatistiken 2025-2033
Technologische Verbesserungen bei kabellosen TPMS
Bluetooth Low Energy (BLE) und Smart-Device-Konnektivität
Dank Bluetooth Low Energy (BLE) können kabellose Reifendruckkontrollsysteme (TPMS) direkt mit Smartphones und Infotainment-Systemen wie Apple CarPlay und Android Auto kommunizieren. Separate Anzeigegeräte werden dadurch überflüssig. Ein Highlight in diesem Bereich ist der Bosch SMP290, der erste vollintegrierte MEMS-Sensor mit BLE-Schnittstelle. Unter der Leitung von Peter Wolfangel wurde dieser Sensor am 25. Juni 2025 im Santa Clara Convention Center mit dem „Best of Sensor Award 2025“ ausgezeichnet [13, 14].
BLE-Systeme ermöglichen nicht nur eine nahtlose Kommunikation, sondern auch Over-the-Air-Updates, die während der gesamten Lebensdauer Sicherheitslücken schließen können. Die aktuelle BLE-Version 5.4 bietet zudem eine AES-128-Hardwareverschlüsselung, um alle übertragenen Daten zu sichern.
„Die Bluetooth-Funktionalität verbessert nicht nur die Effizienz, sondern auch die Sicherheit während der gesamten Lebensdauer des Sensors",
erklärte Peter Wolfangel.
Ein Beispiel für die praktische Anwendung dieser Technologie sind Retrofit-Kits wie das Schrader AirCheck BLE. Diese erreichen Reichweiten von bis zu 225 Metern und sind besonders für Wohnmobile und lange Anhänger geeignet. Solche Entwicklungen steigern die Präzision und Effizienz moderner TPMS erheblich.
Verbesserte Sensorgenauigkeit und längere Batterielebensdauer
Die Kombination moderner MEMS-Technologie mit leistungsstarken Mikrocontrollern im Bosch SMP290 ermöglicht eine kompakte Bauweise (3,5 mm × 4,5 mm) und eine beeindruckende Batterielebensdauer von bis zu 10 Jahren. Das ist ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zu den 5 bis 7 Jahren älterer Systeme [13, 14, 15].
Neben Druck und Temperatur messen moderne Sensoren auch die Aufstandsfläche des Reifens, was eine präzisere Einschätzung von Reifenverschleiß und Fahrzeuglast erlaubt. Dank Autolocation-Technologie können Sensoren ihre Position im Fahrzeug selbstständig bestimmen, ohne dass eine manuelle Konfiguration erforderlich ist. Darüber hinaus ermöglichen Recursive-Least-Squares-Algorithmen eine präzise Berechnung von Leckraten, sowohl in eingebetteten Systemen als auch in der Cloud [9, 17]. Diese Fortschritte sind ein wichtiger Schritt hin zu prädiktiven Wartungsstrategien.
KI und prädiktive Wartungsfunktionen
Ein zentraler Trend in der TPMS-Entwicklung 2025 ist der Übergang von reaktiver zu prädiktiver Wartung. Continental hat für Sommer 2025 eine neue Version seiner ContiConnect-Plattform angekündigt. Mithilfe von KI-Algorithmen können Flottenmanager die Profiltiefe anhand radialer Beschleunigungsdaten vorhersagen und Wartungsmaßnahmen vorausschauend planen.
„Künstliche Intelligenz und Datenkonnektivität werden für die Wirtschaftlichkeit in der Transportlogistik von entscheidender Bedeutung sein",
sagte Bernd Klotz, Geschäftsführer der Spedition Klotz.
Die bidirektionale BLE-Kommunikation spielt auch hier eine entscheidende Rolle, da sie kontinuierliche Software-Updates ermöglicht, die neue KI-Funktionen nachträglich hinzufügen können. Systeme wie Schmitz Cargobull TrailerConnect nutzen Sensoren mit Autolocation, um Flottenmanager per SMS und E-Mail über kritische Abweichungen zu informieren. Durch die Integration in Telematik-Portale erhalten Disponenten Echtzeit-Transparenz über den Zustand ihrer Fahrzeugflotten. Diese Entwicklungen verdeutlichen, wie moderne TPMS die Sicherheit und Effizienz im Transportwesen verbessern.
Markttrends, die das Wachstum kabelloser TPMS vorantreiben
Zunehmender Einsatz in Elektro- und autonomen Fahrzeugen
Die Bedeutung von Reifendruckkontrollsystemen (TPMS) nimmt mit der Verbreitung von Elektro- und autonomen Fahrzeugen deutlich zu. Bei Elektrofahrzeugen kann ein zu niedriger Reifendruck den Rollwiderstand erhöhen, was die Energieeffizienz um bis zu 3 % senkt. Das wirkt sich direkt auf die Reichweite aus – ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz von E-Fahrzeugen.
Autonome Fahrzeuge hingegen benötigen TPMS, um Druck und Temperatur in Echtzeit zu überwachen. Da diese Fahrzeuge ohne menschliches Eingreifen sicher funktionieren müssen, sind präzise Daten unverzichtbar. Zudem werden TPMS-Daten immer häufiger in Advanced Driver Assistance Systems (ADAS) integriert. Diese Systeme nutzen die Daten, um Diagnosen durchzuführen und Entscheidungen in Echtzeit zu treffen. Neben den technologischen Anforderungen spielen auch gesetzliche Vorgaben eine wichtige Rolle bei der Marktentwicklung.
Regulatorische Anforderungen in Europa
In der Europäischen Union ist TPMS längst kein Luxus-Feature mehr, sondern eine verpflichtende Sicherheitskomponente. Seit November 2014 müssen alle neuen Pkw in der EU mit einem TPMS ausgestattet sein. Insbesondere Fahrzeuge der Kategorie M1 (Personenkraftwagen) benötigen Systeme, die den Fahrer bei Druckverlust sofort warnen.
Auch im gewerblichen Bereich kommen neue Vorschriften hinzu. Im April 2025 wurde die Norm ISO 15638-23:2025-04 eingeführt, die Standards für die Reifendrucküberwachung in regulierten Nutzfahrzeugen definiert. Prognosen zufolge wird der europäische TPMS-Markt zwischen 2025 und 2030 mit einer jährlichen Wachstumsrate von über 10 % wachsen. Zudem könnten durch die verpflichtende Einführung von TPMS jährlich etwa 3,1 Milliarden Liter Kraftstoff eingespart werden, da derzeit rund 35 % aller Fahrzeuge in Europa mit falschem Reifendruck unterwegs sind.
Aftermarket-Expansion und Verbrauchernachfrage
Neben den technischen und regulatorischen Entwicklungen spielt der Nachrüstmarkt eine zentrale Rolle im Wachstum von TPMS-Lösungen. Immer mehr Verbraucher erkennen den Zusammenhang zwischen korrektem Reifendruck, erhöhter Sicherheit, besserem Fahrverhalten und einer längeren Lebensdauer der Reifen. Der globale Markt für Remote-Reifendruckkontrollsysteme (RTPMS) wird bis 2025 voraussichtlich 6,149 Milliarden US-Dollar erreichen.
Ein Beispiel für die Dynamik im Nachrüstmarkt ist die Einführung des AirCheck BLE Retrofit-Kits durch Schrader TPMS Solutions im November 2024. Dieses Kit, das speziell für Fahrzeuge ohne werkseitiges TPMS, Anhänger und Wohnmobile entwickelt wurde, nutzt Bluetooth Low Energy, um Druck und Temperatur über eine mobile App zu überwachen. Im April 2025 brachte Bartec TPMS den Rite-SensorBlue auf den Markt – einen kabellosen TPMS-Sensor mit langer Batterielebensdauer, der speziell für Tesla-Modelle 3, S, Y und X vorprogrammiert ist. Diese Innovationen zeigen, wie der Nachrüstmarkt auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Verbraucher eingeht und neue Lösungen bereitstellt.
Herausforderungen bei kabellosen TPMS
Mit den technologischen Fortschritten sind kabellose Reifendruckkontrollsysteme (TPMS) zwar effizienter geworden, doch sie bringen auch einige Herausforderungen mit sich.
Kostenfaktoren für Hersteller und Verbraucher
Die hohen Kosten stellen eine zentrale Hürde für die Verbreitung kabelloser TPMS dar. Besonders direkte TPMS-Systeme, bei denen jeder Reifen mit einem eigenen Sensor ausgestattet ist, sind deutlich teurer als indirekte Systeme, die auf vorhandene Raddrehzahlsensoren zurückgreifen.
Hersteller investieren beträchtliche Summen in die Miniaturisierung, drahtlose Kommunikation und spezialisierte RF-Testverfahren, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Systeme sicherzustellen. Hinzu kommen die Kosten für die Einhaltung internationaler Standards wie der ISO 15638-23:2025, die speziell für Nutzfahrzeuge gilt. Ein weiteres Problem ist die Konstruktion der Sensoren: Viele sind als vergossene LSI-Module (Large Scale Integration) ausgelegt und können bei einem Batterieausfall oder Schaden nicht repariert werden. Stattdessen muss die komplette Einheit ausgetauscht werden.
Diese hohen Produktions- und Wartungskosten schlagen sich direkt auf die Preise nieder, was insbesondere für Flottenbetreiber eine Belastung darstellt. Im gewerblichen Bereich werden über 90 % der Reifenwartungen von spezialisierten Werkstätten durchgeführt, was zusätzliche Arbeits- und Servicekosten verursacht.
Signalstörungen und Zuverlässigkeitsbedenken
Neben den Kosten können auch Signalstörungen die Leistungsfähigkeit kabelloser TPMS beeinträchtigen. Die Systeme nutzen lizenzfreie ISM-Funkbänder (Industrial, Scientific, and Medical), die anfällig für Störungen durch andere Geräte oder Umwelteinflüsse sind. Dadurch kann es zu verzögerten Warnmeldungen oder sogar Systemausfällen kommen.
Die Sensoren müssen zudem extremen Bedingungen standhalten, wie hohen Temperaturen, starken Vibrationen und rauen Straßenverhältnissen.
„Die Effektivität von RTPMS hängt von zuverlässigen Mobilfunk- oder anderen Kommunikationsnetzwerken ab." – Archive Market Research
Um Signalprobleme zu reduzieren, setzen Hersteller auf Low-Frequency (LF)-Stimulationssignale, die Datenübertragungen nur bei Bedarf aktivieren und so den RF-Verkehr minimieren. Zudem kommen automatisierte RF-Testsysteme wie das Rohde & Schwarz TS 7810 zum Einsatz, um die Signalintegrität während der Produktion zu überprüfen. Trotz dieser Maßnahmen bleibt die Zuverlässigkeit ein heikler Punkt: Fehlerhafte Sensoren oder Kommunikationsprobleme können zu falschen Druckwerten führen, was die Sicherheit, das Fahrverhalten und den Kraftstoffverbrauch negativ beeinflusst.
Wartungs- und Kalibrierungsanforderungen
Die regelmäßige Wartung ist essenziell, um die Lebensdauer kabelloser TPMS zu gewährleisten. Bei jedem Reifenwechsel sollten Komponenten wie Mutter, Kappe, Ventilkern und Dichtung ausgetauscht werden, um Undichtigkeiten und Korrosion zu vermeiden. Zudem müssen die Steuergeräte nach einem Reifenwechsel die neuen Sensor-IDs erkennen. Je nach Fahrzeugmodell geschieht dies automatisch während der Fahrt, über eine Diagnoseschnittstelle oder mittels manueller Eingabe.
Aftermarket-Sensoren erfordern oft spezielle Programmiergeräte wie das ALCAR TECH600, um mit den Original-Sensoren kompatibel zu sein. In modernen Nutzfahrzeugflotten kommen Autolocation-Technologien zum Einsatz, die die Sensoren automatisch der richtigen Reifenposition zuordnen und so Bedienfehler vermeiden.
Ab Juli 2024 schreibt die UN ECE R 141 vor, dass alle neu zugelassenen Anhänger über 3,5 Tonnen in der EU mit TPMS ausgestattet sein müssen. Diese Systeme müssen Druckabweichungen von 20 % oder einen Mindestdruck von 150 kPa innerhalb von 60 Minuten Fahrzeit melden.
Fazit: Kabellose TPMS im Jahr 2025 und darüber hinaus
Im Jahr 2025 stehen kabellose Reifendruckkontrollsysteme (TPMS) im Mittelpunkt moderner Fahrzeugtechnologien. Mit einem beeindruckenden Marktwert und einer jährlichen Produktion von über 200 Millionen TPMS-Einheiten setzen sie neue Maßstäbe. Besonders direkte Systeme dominieren den Pkw-Bereich, während Innovationen wie Bluetooth Low Energy (BLE) und KI-gestützte Wartungsvorhersagen die Funktionalität auf ein neues Level heben.
Die wachsende Verbreitung von Elektrofahrzeugen und autonomen Systemen verstärkt diesen Trend, da eine präzise Reifendrucküberwachung direkt die Reichweite und Batterieleistung beeinflusst. Gleichzeitig treiben regulatorische Anforderungen, wie die UN ECE R 141, die Einführung voran. Seit Juli 2024 müssen beispielsweise alle neuen Anhänger über 3,5 Tonnen mit TPMS ausgestattet sein. Doch Herausforderungen wie hohe Kosten und Wartungsaufwand bleiben bestehen, was sowohl Fahrzeughalter als auch Hersteller fordert. Diese Dynamik spiegelt sich in den täglichen Anforderungen der Endnutzer wider.
Was Fahrzeughalter wissen sollten
Moderne TPMS-Systeme bieten weit mehr als nur Warnungen bei Druckverlust. Dank Bluetooth-Konnektivität können Reifendaten in Echtzeit über Smartphone-Apps überwacht werden – eine ideale Lösung für Fahrzeuge ohne werkseitig installiertes TPMS. Retrofit-Systeme wie das AirCheck BLE liefern Informationen zu Druck, Temperatur und Batteriestatus direkt aufs Handy und eignen sich perfekt für Pkw, Wohnmobile und Anhänger.
Besonders Fahrer von Elektrofahrzeugen profitieren, da selbst geringe Druckabweichungen die Reichweite um bis zu 3 % verringern können. Für Anhänger oder Wohnmobile bieten Nachrüstlösungen zusätzliche Sicherheit bei langen Fahrten. Bei älteren direkten TPMS-Systemen sollte der Batteriestatus regelmäßig überprüft werden, da Sensoren in der Regel nach 5 bis 10 Jahren ersetzt werden müssen.
Wie professionelle Gutachterdienste helfen können
Trotz der vielen Vorteile moderner TPMS-Systeme bleibt die Expertise von Fachleuten unverzichtbar. Die Installation und Wartung kabelloser TPMS erfordert spezifisches Wissen und spezielle Diagnosegeräte. Professionelle Sachverständige können die Batterielebensdauer der Sensoren bewerten – ein entscheidender Aspekt, da etwa 18 % aller TPMS-Ausfälle auf Batterieprobleme zurückzuführen sind. In 65 % dieser Fälle muss der gesamte Sensor ausgetauscht werden.
Darüber hinaus prüfen Experten, ob nachgerüstete Systeme den regionalen Vorschriften wie der EU-Verordnung ECE 661/2009 oder der UN ECE R-141 entsprechen. Eine professionelle Kalibrierung und die korrekte Zuordnung der Sensoren zu den Rädern verhindern Fehlalarme und gewährleisten eine zuverlässige Kommunikation mit dem Steuergerät. Insbesondere bei Elektrofahrzeugen mit höherem Gewicht ist fachkundige Unterstützung von großer Bedeutung.
FAQs
Wie unterstützt prädiktive Wartung kabellose Reifendrucksensoren bei der Fahrzeugwartung?
Prädiktive Wartung setzt auf die ständige Überwachung durch kabellose Reifendrucksensoren, um Probleme frühzeitig zu erkennen. Diese Sensoren erfassen kontinuierlich Daten wie Luftdruck und Temperatur der Reifen und senden diese drahtlos an das Steuergerät des Fahrzeugs. Spezielle Algorithmen werten die Daten in Echtzeit aus, um Abweichungen zu erkennen, die auf Druckverluste, Überhitzung oder einen bevorstehenden Batteriewechsel hinweisen könnten.
Durch diese datengetriebene Technologie können Werkstätten und Flottenmanager Wartungsarbeiten gezielt und im Voraus planen. Das Ergebnis: weniger ungeplante Ausfälle, geringere Betriebskosten und eine längere Lebensdauer der Sensoren. Gleichzeitig profitieren Fahrzeuge von höherer Sicherheit und verbesserter Verfügbarkeit.
Welche Vorteile bietet Bluetooth Low Energy (BLE) bei kabellosen Reifendrucksensoren?
Bluetooth Low Energy (BLE) ermöglicht eine effiziente und zuverlässige Übertragung von Reifendruckdaten über das 2,4-GHz-Band. Diese Technologie kommt bereits in vielen modernen TPMS-Sensoren (Reifendruckkontrollsystemen) zum Einsatz und sorgt für eine schnelle sowie präzise Datenübertragung.
Ein großer Pluspunkt von BLE ist der äußerst geringe Energieverbrauch. Das schont die Batterien der Sensoren und verlängert deren Lebensdauer erheblich. Dadurch sind BLE-basierte Sensoren ideal für den Einsatz in Fahrzeugen geeignet, die auf moderne und nachhaltige Technologien setzen.
Warum sind kabellose Reifendrucksensoren (TPMS) für Elektro- und autonome Fahrzeuge unverzichtbar?
Kabellose Reifendrucksensoren (TPMS) spielen eine entscheidende Rolle, insbesondere bei Elektro- und autonomen Fahrzeugen. Sie vereinfachen die Fahrzeugarchitektur, da keine Kabelverbindungen benötigt werden, und tragen so zur Gewichtsreduktion bei. Weniger Gewicht bedeutet für Elektroautos eine größere Reichweite und einen geringeren Energieverbrauch. Ein weiterer Vorteil: Diese Sensoren lassen sich problemlos in bestehende Fahrzeugnetzwerke integrieren, was ihre Einsatzmöglichkeiten vielseitig macht.
Für autonome Fahrzeuge, die auf eine Vielzahl von Sensoren angewiesen sind, bieten kabellose TPMS noch mehr: Sie eliminieren potenzielle Störquellen, die durch zusätzliche Kabel entstehen könnten. Das sorgt für eine zuverlässigere Sensorfusion und erfüllt die hohen Sicherheitsanforderungen autonomer Systeme.
Ein weiterer Pluspunkt ist die Echtzeit-Überwachung von Reifendruck und Temperatur. Diese Funktion optimiert nicht nur die Nutzung der Reifen, sondern reduziert auch den Rollwiderstand. Das Ergebnis? Weniger Energieverbrauch, erhöhte Sicherheit und eine längere Lebensdauer der Reifen – ein Gewinn für Fahrer und Umwelt gleichermaßen.
Verwandte Blogbeiträge
- Wie KI den Fahrzeugbewertungsmarkt verändert
- Digitale ADAS Kalibrierung: Markttrends 2025
- Marktnachfrage nach gebrauchten Elektroautos 2025
- KFZ-Markttrends: Wie Dashboards Entscheidungen erleichtern
