KFZ-Gutachten können je nach Preismodell zwischen 100 € und über 1.000 € kosten. Die Wahl des richtigen Modells hängt von der Schadensart, dem Fahrzeugtyp und dem gewünschten Umfang ab. Dieser Artikel stellt fünf gängige Preismodelle vor und erklärt, welche sich für verschiedene Situationen eignen:

  • Festpreis-Modell: Klare Kosten, ideal für Wertgutachten oder Leasingrückgaben. Preise ab 100 € bis 500 €.
  • Stundenabrechnung: Flexibel bei komplexen Schäden, z. B. Oldtimern. Stundensätze ca. 120 € netto.
  • Prozentbasiertes Modell: Kosten richten sich nach der Schadenshöhe, mit degressiver Staffelung. Typisch: 12–30 % der Schadenssumme.
  • Pauschalangebote: Günstig für Bagatellschäden (150–750 €), aber begrenzt in der Detailtiefe.
  • Schadenhöhen-Honorartabellen: Transparente Staffelung, basierend auf Reparaturkosten. Akzeptiert bei Haftpflichtfällen.

Schnellvergleich der Modelle

Modell Kostenkontrolle Geeignet für Typische Kosten
Festpreis Hoch Standard-Wertgutachten 100–500 €
Stundenabrechnung Mittel Komplexe Fälle, Oldtimer 120 €/Stunde
Prozentbasiert Mittel Unfallgutachten, größere Schäden 12–30 % der Schadenshöhe
Pauschalangebote Hoch Bagatellschäden, Kurzgutachten 150–750 €
Schadenhöhen-Honorartabellen Hoch Haftpflichtfälle, Unfallschäden 165–1.686 €

Nebenkosten wie Fahrtkosten oder Fotodokumentation können die Gesamtkosten erhöhen. Für Haftpflichtfälle übernimmt meist die gegnerische Versicherung die Kosten. Moderne Anbieter wie CUBEE bieten zudem digitale Abwicklung und kostenfreie Gutachten über Versicherungen an.

Vergleich der 5 KFZ-Gutachten Preismodelle: Kosten, Eignung und Kostenkontrolle

Vergleich der 5 KFZ-Gutachten Preismodelle: Kosten, Eignung und Kostenkontrolle

1. Festpreis-Modell

Beim Festpreis-Modell wird ein im Voraus festgelegter Pauschalbetrag gezahlt – unabhängig davon, wie umfangreich der Schaden ist oder wie lange die Begutachtung dauert . Dieses Modell findet vor allem bei Wertgutachten Anwendung, beispielsweise beim Kauf, Verkauf oder der Rückgabe von Leasingfahrzeugen .

Die Kosten orientieren sich häufig an der Fahrzeugkategorie (z. B. Standard- oder Spezialfahrzeug) oder am Zweck des Gutachtens, wie einem Gebrauchtwagencheck . Für Standard-Wertgutachten liegen die Preise typischerweise zwischen 100 € und 200 €, während bei der Hauptuntersuchung (HU) oft ein Aufpreis von rund 100 € berechnet wird. Unabhängige Sachverständige verlangen für eine Basisbewertung meist ab 180 €, während Oldtimer-Gutachten aufgrund des spezialisierten Fachwissens bis zu 500 € kosten können. Dieses Modell eignet sich besonders gut, um beim Fahrzeugverkauf oder bei Leasingrückgaben eine klare Kalkulationsgrundlage zu schaffen. Die vorab festgelegten Preise sorgen für eine einfache und transparente Planung. Im Folgenden werden die konkreten Vor- und Nachteile beleuchtet.

Vorteile

Ein großer Vorteil des Festpreis-Modells ist die absolute Kostentransparenz. Von Anfang an wissen Sie genau, welche Ausgaben auf Sie zukommen, wodurch Sie Ihr Budget sicher planen können. Unerwartete Zusatzkosten wie nachträgliche Verwaltungsgebühren oder Zuschläge entfallen. Gerade bei Routinebewertungen, wie dem Verkauf eines Serienfahrzeugs, ist dieses Modell besonders praktisch und unkompliziert .

Nachteile

Das Festpreis-Modell stößt jedoch bei komplexen Schadensfällen an seine Grenzen. Bei seltenen Oldtimern oder Fahrzeugen mit erheblichen Unfallschäden ist der Aufwand oft deutlich höher, als es die Pauschale abdeckt . Dadurch besteht die Gefahr, dass der Gutachter möglicherweise nur eine oberflächliche Prüfung durchführt, wodurch wichtige Mängel oder strukturelle Probleme übersehen werden könnten . Zudem sind spezialisierte Tests, wie etwa Lackdickenmessungen oder Bremsprüfungen, in der Regel nicht im Basispreis enthalten. Daher sollten Sie sich vor der Beauftragung eine vollständige Kostenaufstellung vorlegen lassen, die auch Posten wie Fahrtkosten, Fotodokumentation und Versand berücksichtigt.

2. Stundenabrechnung-Modell

Beim Stundenabrechnungsmodell zahlen Sie ausschließlich für den tatsächlich angefallenen Aufwand. Dazu gehören neben der Aktenprüfung und Vor-Ort-Besichtigung auch Fahrtzeiten, Wartezeiten sowie zusätzliche Nebenkosten – wie beispielsweise eine Fotodokumentation, die mit 10,00–20,00 € pro Bild berechnet werden kann. Der durchschnittliche Stundensatz bei privaten Aufträgen liegt bei etwa 120,00 € netto .

Dieses Modell ist besonders sinnvoll, wenn der Arbeitsaufwand schwer einzuschätzen ist. Das kann etwa bei seltenen Oldtimern, versteckten Schäden oder fehlender Wartungshistorie der Fall sein, die zusätzliche Prüfungen erfordern. Während eine Standardbewertung eines Fahrzeugs in der Regel 1 bis 2 Stunden dauert, können Gutachten für Oldtimer aufgrund der nötigen Expertise zwischen 120,00 € und 1.500,00 € kosten. Die zeitbasierte Abrechnung bietet hier eine flexible Lösung für unvorhergesehene Aufwände. Im Folgenden werden die Vor- und Nachteile dieses Modells näher beleuchtet.

Vorteile der Stundenabrechnung

Die Stundenabrechnung bietet vor allem bei komplexen Fällen klare Vorteile. Sie stellt sicher, dass der Gutachter für den tatsächlichen Arbeitsaufwand angemessen entlohnt wird. Bei aufwendigen Begutachtungen – etwa bei Luxusfahrzeugen, seltenen Modellen oder Unfallwagen mit schwer zu bestimmenden Schäden – wäre ein Festpreis oft nicht ausreichend. Zudem kann der Gutachter ohne Zeitdruck alle Mängel gründlich dokumentieren.

„Der Gutachter... wird seine Leistung in Rechnung stellen. Das kann viel Arbeit bedeuten und muss nicht billig sein." – Verivox

Auch in Fällen mit unvollständigen Unterlagen oder bei strittigen Haftungsfragen ermöglicht dieses Modell eine faire Vergütung für die oft sehr detaillierte Arbeit.

Nachteile der Stundenabrechnung

Ein Hauptnachteil ist die Unvorhersehbarkeit der Endkosten. Die Rechnung kann deutlich höher ausfallen als ursprünglich angenommen, insbesondere wenn während der Begutachtung unerwartete Probleme auftreten. Private Kunden hinterfragen zudem häufig die abgerechneten Stunden, beispielsweise für Berichterstellung oder Recherche, was zu Unstimmigkeiten führen kann. Hinzu kommt, dass Nebenkosten wie Fahrtzeiten oder Dokumentationen oft separat berechnet werden, was die Gesamtkosten zusätzlich in die Höhe treiben kann. Wenn die Haftungsfrage nach einem Unfall ungeklärt ist, tragen Sie das finanzielle Risiko, da Sie möglicherweise in Vorleistung gehen müssen, ohne sicher zu sein, dass die Kosten erstattet werden.

Um Überraschungen zu vermeiden, ist es ratsam, vorab eine unverbindliche Zeitschätzung einzuholen. Klären Sie außerdem, ob Fahrtzeiten zum vollen Stundensatz oder zu einem reduzierten Tarif berechnet werden. Lassen Sie sich auch schriftlich bestätigen, welche Nebenkosten zusätzlich anfallen können.

3. Prozentbasiertes Modell

Das prozentbasierte Modell berechnet die Gutachtergebühr auf Grundlage der Schadenshöhe – also dem Gesamtwert des festgestellten Schadens. Dabei sinkt der Prozentsatz mit steigender Schadenshöhe. Diese degressive Staffelung bedeutet beispielsweise: Bei einem Schaden von 2.000,00 € fallen etwa 600,00 € Gutachterkosten an (30 %), während bei einer Schadenshöhe von 10.000,00 € rund 1.200,00 € berechnet werden (12 %). Das Grundhonorar bewegt sich in der Regel zwischen 120,00 € und 1.500,00 €.

Zusätzlich kommen Nebenkosten hinzu, wie etwa 50,00 € für die Anfahrt oder 100,00 € für Fotodokumentation. Die Gesamtkosten setzen sich also aus der schadensabhängigen Grundgebühr und diesen Zusatzkosten zusammen. Dieses Modell wird vor allem bei Haftpflichtschäden nach Unfällen genutzt, da Versicherungen diese Gebührenstruktur in der Regel akzeptieren – vorausgesetzt, der Schaden liegt über der Bagatellgrenze von etwa 750,00 €. Die Staffelung ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene Schadensszenarien.

Vorteile

Ein klarer Vorteil des Modells ist, dass die prozentuale Abrechnung automatisch der Schadenskomplexität Rechnung trägt. Bei kleineren Schäden zahlen Sie in absoluten Beträgen weniger, während bei größeren Schäden mit aufwendiger Dokumentation und technischer Analyse die höhere Gebühr den Mehraufwand des Gutachters widerspiegelt. Für Standardfälle im Haftpflichtbereich bietet das Modell eine transparente Grundlage, die von Versicherungen oft akzeptiert wird.

Nachteile

Trotz seiner Flexibilität hat dieses Modell auch Schwächen. Bei Bagatellschäden unter 750,00 € übernehmen Versicherungen die Gutachterkosten häufig nicht. In solchen Fällen müssen Sie diese Kosten selbst tragen. Hier empfiehlt es sich, stattdessen ein Kurzgutachten oder einen einfachen Kostenvoranschlag der Werkstatt einzuholen. Andererseits können bei hochwertigen Fahrzeugen die Gebühren unverhältnismäßig hoch ausfallen, obwohl der tatsächliche Aufwand des Gutachters gering ist. Es ist daher ratsam, sich vorab eine detaillierte Kostenschätzung geben zu lassen und die anfallenden Nebenkosten genau zu klären.

4. Pauschalangebote

Pauschalangebote bieten eine kompakte Lösung für kleinere Schäden und ergänzen die festen, stundenbasierten und prozentualen Preismodelle. Im Bereich der KFZ-Gutachten werden diese Angebote häufig als Kurzgutachten für Bagatellschäden genutzt. Sie beinhalten die Reparaturkostenermittlung sowie eine Fotodokumentation, bieten jedoch im Vergleich zu Werkstatt-Kostenvoranschlägen eine zusätzliche beweissichernde Funktion.

Die Kosten für ein Kurzgutachten bewegen sich in der Regel zwischen 150,00 € und 750,00 €. Zum Vergleich: Umfassendere Schadengutachten kosten meist zwischen 300,00 € und 600,00 €. Maik Kordy, KFZ-Sachverständiger bei Meister Kordy, erklärt:

„Ein Kurzgutachten ist eine kostengünstige und empfehlenswerte Alternative. Es berechnet nicht nur exakt die Höhe der Reparaturkosten... es dient auch zur Beweissicherung inklusive Fotodokumentation".

Wann Pauschalangebote sinnvoll sind

Dieses Modell eignet sich besonders für kleinere Schäden wie Blechschäden, Dellen oder Kratzer, deren Schadenshöhe unter 750,00 € bis 1.000,00 € liegt. Es bietet eine schnelle und wirtschaftliche Lösung, insbesondere bei der fiktiven Abrechnung. Wenn Sie den Schaden auszahlen lassen möchten, ohne das Fahrzeug reparieren zu lassen, bietet ein Kurzgutachten mehr Rechtssicherheit als ein Werkstatt-Kostenvoranschlag. Werkstätten setzen die Kosten oft niedriger an, um den Reparaturauftrag zu gewinnen – ein Kurzgutachten hingegen bleibt objektiv.

Einschränkungen der Pauschalangebote

Pauschalangebote sind nicht für alle Schadensfälle geeignet. Sie berücksichtigen weder Wertminderung noch Nutzungsausfall, was zu geringeren Auszahlungen führen kann. Bei Totalschäden stoßen Kurzgutachten ebenfalls an ihre Grenzen, da sie weder den Restwert noch den Wiederbeschaffungswert ermitteln – beide Werte sind jedoch für die Versicherungsabwicklung unerlässlich.

Ein weiteres Risiko besteht in der Prognosegenauigkeit: Die tatsächlichen Reparaturkosten können höher ausfallen als im Kurzgutachten geschätzt. Zudem kann es problematisch werden, wenn der Schaden unter der Bagatellgrenze liegt. In solchen Fällen könnten Versicherungen die Kostenübernahme verweigern, wodurch Sie die Gutachterkosten selbst tragen müssten.

5. Schadenhöhen-Honorartabellen

Schadenhöhen-Honorartabellen staffeln die Kosten für Gutachter nach den Reparaturkosten oder dem Wiederbeschaffungswert. Mit steigendem Schaden erhöht sich das Honorar, jedoch nicht linear, sondern in festen Stufen. Diese Tabellen basieren oft auf standardisierten Vorgaben von Berufsverbänden wie dem BVSK und bieten so eine einheitliche Grundlage für die Abrechnung.

Die folgende Tabelle zeigt, wie sich das Grundhonorar je nach Schadenshöhe entwickelt:

Schadenshöhe Grundhonorar
500,00 € 165,00 € – 230,00 €
1.000,00 € 245,00 € – 310,00 €
2.500,00 € 405,00 € – 470,00 €
5.000,00 € 573,00 € – 657,00 €
10.000,00 € 815,00 € – 933,00 €
25.000,00 € 1.445,00 € – 1.686,00 €

Diese Beträge decken das Grundhonorar ab; zusätzliche Kosten wie für Fotodokumentation, Fahrtkosten oder Porto werden separat berechnet. Bei Haftpflichtschäden übernimmt in der Regel die Versicherung des Unfallverursachers diese zusätzlichen Ausgaben.

Stärken

Ein zentraler Vorteil dieses Modells ist die transparente und nachvollziehbare Berechnung. Die Tabelle ermöglicht es Kunden, die Zusammensetzung der Gutachterkosten leicht nachzuvollziehen. Das Amtsgericht Koblenz hat zudem bestätigt, dass es üblich ist, die Sachverständigenkosten an der Schadenshöhe auszurichten – Kunden müssen daher nicht mehrere Angebote einholen. Die Staffelung sorgt außerdem für eine faire Verteilung: Bei kleineren Schäden bleibt das Honorar überschaubar, während bei größeren Schäden mit höherem Aufwand ein angemessener Betrag berechnet wird.

Herausforderungen

Eine Herausforderung liegt im Prognoserisiko: Der endgültige Preis steht oft erst nach der vollständigen Schadensanalyse fest. Versteckte Mängel können die Reparaturkosten unerwartet erhöhen und das Gutachten in eine höhere Honorarstufe verschieben. Besonders bei Fahrzeugen mit moderner Technik oder Oldtimern kann die reine Betrachtung der Schadenssumme den zusätzlichen Aufwand nicht ausreichend abbilden. Zudem akzeptieren Versicherungen bei Schäden unterhalb der Bagatellgrenze von etwa 700,00 € bis 1.000,00 € häufig nur einen einfachen Kostenvoranschlag aus der Werkstatt statt eines ausführlichen Gutachtens.

Vergleichstabelle: Wichtige Unterschiede zwischen den Preismodellen

Nach der detaillierten Analyse der einzelnen Preismodelle bietet diese Übersicht eine schnelle Orientierung, um die Unterschiede auf einen Blick zu erkennen. Die Modelle unterscheiden sich erheblich in Bezug auf Transparenz, Vorhersehbarkeit der Kosten und ihre Eignung für verschiedene Schadensfälle. Eine Gegenüberstellung erleichtert die Wahl des passenden Modells.

Übersicht der Preismodelle

Preismodell Kostenvorhersehbarkeit Transparenz Am besten geeignet für
Festpreis Hoch Hoch Standardisierte Wertgutachten, Kaufberatungen
Stundenabrechnung Niedrig Mittel Komplexe Fälle, Oldtimer, rechtliche Auseinandersetzungen
Prozentbasiert Mittel Mittel Standard-Unfallgutachten mit sichtbaren Schäden
Pauschalangebote Hoch Hoch Kleinschäden (Bagatellschäden), Kurzgutachten
Schadenhöhen-Honorartabellen Hoch (bei öffentlicher Tabelle) Hoch Versicherungsgeregelte Unfallschäden

Diese Tabelle zeigt klar, wie unterschiedlich die Modelle in Bezug auf Transparenz und Anwendungsbereiche sind.

Wichtige Unterschiede im Detail

Besonders hervorzuheben ist die degressive Staffelung bei prozentbasierten Modellen: Der Prozentsatz sinkt mit steigender Schadenshöhe. So liegt er bei einem Schaden von 2.000,00 € bei etwa 30 %, während er bei 10.000,00 € nur noch rund 12 % beträgt. Diese Staffelung macht Schadenhöhen-Honorartabellen besonders attraktiv für größere Schäden.

Modelle wie Festpreis und Pauschalangebote bieten maximale Planbarkeit und eignen sich ideal für klar definierte Leistungen wie Wertgutachten oder kleinere Schäden. Auf der anderen Seite sind die Stundenabrechnung und prozentbasierte Modelle flexibler, was sie perfekt für Spezialfälle wie Oldtimer oder technisch anspruchsvolle Fahrzeuge macht, bei denen der Aufwand schwer kalkulierbar ist.

„Transparente KFZ-Gutachten Preise sind ein entscheidender Faktor, um Missverständnisse und unvorhergesehene Kosten zu vermeiden." – kfz-gutachter-deutschland.de

Tipp: Nebenkosten im Blick behalten

Bevor Sie einen Gutachter beauftragen, sollten Sie alle möglichen Nebenkosten wie Fahrtkosten, Fotodokumentation oder Verwaltungsposten schriftlich klären. Eine vollständige schriftliche Kostenzusammenstellung hilft, spätere Überraschungen zu vermeiden.

CUBEE's kostenfreies KFZ-Gutachten-Modell

CUBEE

CUBEE hat ein Konzept entwickelt, das sich von klassischen Preismodellen abhebt: kostenfreie KFZ-Gutachten. Der Clou? Die Abrechnung erfolgt direkt über die Versicherung .

Was macht CUBEE besonders?

CUBEE setzt auf ein dezentrales Cloud-Netzwerk, das über 500 TÜV-zertifizierte Sachverständige in ganz Deutschland vereint. Ergänzt wird dies durch digitale Prozesse und mobile Gutachter, die flexibel agieren – sei es vor Ort, in der Werkstatt oder an einem der lokalen CUBEE-Standorte .

„Wir digitalisieren die Sachverständigenbranche. CUBEE ist ein dezentrales Netzwerk, das Mobilität und Flexibilität in den Mittelpunkt stellt. Wir bringen Aufträge direkt zu den besten Experten in der Region – digital, effizient und ohne starre Standorte." – CUBEE

Ein weiterer Vorteil: Schadensmeldungen können rund um die Uhr erfolgen, und lästige Wartezeiten bei Hotlines entfallen komplett. Zusätzlich kümmert sich CUBEE um die gesamte Kommunikation mit Versicherungen und Anwälten. Damit kombiniert das Unternehmen modernste Technologie mit einem umfassenden Serviceansatz.

Wie läuft der Prozess ab?

Nach der digitalen Schadensmeldung prüft CUBEE die eingereichten Daten und weist mithilfe eines intelligenten Algorithmus den passenden Experten zu. Nach der Begutachtung übernimmt CUBEE die komplette Abwicklung mit der Versicherung . Das Modell ist nicht nur für Unfallschäden gedacht, sondern kommt auch bei Wertgutachten oder Beweissicherungen zum Einsatz .

Fazit: Das richtige Preismodell wählen

Die Wahl des passenden Preismodells sollte immer auf den jeweiligen Schadensfall abgestimmt sein. Bei Haftpflichtfällen übernimmt in der Regel die gegnerische Versicherung sämtliche Kosten. In solchen Situationen ist es ratsam, auf unabhängige Sachverständige zurückzugreifen, die nicht im Auftrag der Versicherung agieren. So wird eine neutrale und objektive Bewertung gewährleistet.

Neben den Preismodellen spielt auch die Art der Abwicklung eine zentrale Rolle. Während bei traditionellen Modellen die Kommunikation mit der Versicherung oft selbst übernommen werden muss, bieten moderne, digitale Netzwerke wie CUBEE eine vollständige Übernahme dieser Aufgaben. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch eine Menge Stress.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Transparenz. Digitale Plattformen ermöglichen es, den Status des Schadensfalls jederzeit im Blick zu behalten und Schäden rund um die Uhr zu melden. Darüber hinaus sorgen TÜV-zertifizierte Gutachter dafür, dass die Gutachten rechtlich einwandfrei sind. Eine zuverlässige Beweissicherung kann bei möglichen Rechtsstreitigkeiten den entscheidenden Unterschied machen. Diese digitale Herangehensweise ergänzt das Angebot optimal und führt direkt zu einem Überblick über das Modell von CUBEE.

Die Vergleiche zeigen deutlich, dass CUBEE insbesondere bei Haftpflichtfällen eine klare und transparente Lösung bietet: Die Abrechnung erfolgt direkt mit der Versicherung, während Sie von einem deutschlandweiten Netzwerk mit über 500 Experten profitieren. Damit kombiniert CUBEE kostenfreien Service mit digitaler Effizienz und fachlicher Expertise.

FAQs

Welche Preismodelle eignen sich am besten für kleinere Schäden am Fahrzeug?

Für Schäden bis etwa 1.000 € (die sogenannte Bagatellgrenze) sind Festpreise oder Pauschalangebote oft die sinnvollste Option. Warum? Sie bieten klare Kostenübersicht, erfordern keine komplizierte Stundenabrechnung und ermöglichen eine schnelle Einschätzung der Gesamtkosten. Bei Bagatellschäden liegen die Gutachterkosten typischerweise bei rund 364 €. Einfache Wertgutachten sind häufig zu Fixpreisen zwischen 180 € und 500 € erhältlich.

Die Abrechnung nach Stunden hingegen kann bei kleineren Schäden schnell ins Geld gehen. Der Grund: Der Aufwand für Anfahrt, Dokumentation und Berichtserstellung steht oft in keinem Verhältnis zum eigentlichen Schaden. Deshalb greifen Fahrzeughalter bei solchen Fällen lieber zu Festpreis-Gutachten. Diese decken alle Leistungen ab – von der Vor-Ort-Besichtigung über die Schadenaufnahme bis hin zur Berichtserstellung – und das zu einem klar definierten Betrag.

Ein gutes Beispiel: Die CUBEE Sachverständigen AG. Mit einem Netzwerk aus Container-Standorten und mobilen Gutachtern ermöglicht sie eine schnelle und unkomplizierte Begutachtung kleiner Schäden. Und das Beste: Alles erfolgt zu einem klar ausgewiesenen Festpreis – ohne versteckte Kosten oder Überraschungen.

Welche Nebenkosten können bei einem KFZ-Gutachten anfallen?

Zusätzlich zum Grundhonorar eines KFZ-Gutachtens können weitere Kosten entstehen, die den Gesamtpreis beeinflussen. Dazu gehören unter anderem:

  • Fahrtkosten des Sachverständigen für An- und Abreise
  • Porto- und Telefongebühren für die Kommunikation
  • Fotokosten zur Dokumentation des Schadens
  • Ein Standortzuschlag, der häufig bei etwa 40,00 € liegt

Diese Zusatzkosten können je nach Anbieter und dem Umfang des Gutachtens unterschiedlich ausfallen. Um Überraschungen zu vermeiden, empfiehlt es sich, vorab eine transparente Übersicht über alle möglichen Kosten einzuholen.

Welche Vorteile bietet ein kostenfreies Gutachten über die Versicherung?

Ein kostenloses Gutachten über die Versicherung bietet den großen Vorteil, dass für Sie als Geschädigten keine Vorabkosten entstehen. Besonders bei einem Unfall, für den Sie keine Schuld tragen, übernimmt die gegnerische Versicherung in der Regel sämtliche Kosten. Das bedeutet, Sie können ohne finanzielles Risiko direkt mit der Schadenregulierung starten.

Ein weiterer Pluspunkt: Ein von der Versicherung beauftragtes Gutachten liefert eine objektive und unabhängige Einschätzung des Schadens. So wird sichergestellt, dass der Schaden in vollem Umfang und korrekt erfasst wird. Das erleichtert es Ihnen, Ihre Ansprüche auf Entschädigung durchzusetzen. Insgesamt sorgt ein kostenfreies Gutachten für eine schnelle und transparente Abwicklung Ihres Schadensfalls – ohne unnötige Komplikationen.

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