Die Verordnung (EU) 2018/858 regelt seit dem 1. September 2020 die Typgenehmigung und Marktüberwachung von Fahrzeugen in der EU. Sie ersetzt die frühere Richtlinie 2007/46/EG und erweitert die Anforderungen erheblich. Wichtige Punkte für KFZ-Gutachter:

  • Zugang zu Fahrzeugsoftware und OBD-Daten: Behörden und Gutachter können Manipulationen prüfen.
  • Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI): Hersteller müssen diese diskriminierungsfrei bereitstellen.
  • Marktüberwachung: Die jährlichen Prüfungen durch das KBA sollen von 70 auf 200 Fahrzeuge steigen.
  • Dokumentation: Gutachter müssen die Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) und Typgenehmigungsdaten überprüfen.
  • Kosten für Einzelgenehmigungen: Rund 396 € für die Genehmigung und 59 € für die Bearbeitung.

Die Verordnung legt großen Wert auf Transparenz, kontinuierliche Überwachung und präzise Dokumentation. Digitale Tools wie die von CUBEE erleichtern die Einhaltung der Vorschriften erheblich.

Kernanforderungen und Prozesse

Pflichtdokumente für KFZ-Gutachter nach EU-Verordnung 2018/858

Pflichtdokumente für KFZ-Gutachter nach EU-Verordnung 2018/858

Typgenehmigungssystem erklärt

Das Typgenehmigungssystem stellt sicher, dass Fahrzeuge die EU-Standards in Bezug auf Sicherheit, Umwelt und Technik erfüllen. Hersteller können zwischen einem schrittweisen, einstufigen oder gemischten Verfahren wählen. Bei umgebauten Fahrzeugen ist oft ein mehrstufiges Verfahren notwendig.

Die Typgenehmigung bleibt für 5 Jahre bei Pkw und 7 Jahre bei Nutzfahrzeugen und Anhängern gültig, es sei denn, es wird eine Ergänzung ausgestellt. Jedes Jahr betrifft das System etwa 13 Millionen Pkw und 2 Millionen Nutzfahrzeuge in der EU. Gutachter prüfen, ob Fahrzeuge mit dem „authentifizierten Informationspaket“ übereinstimmen. Dieses Paket enthält technische Zeichnungen, Fotos sowie Software- und Algorithmendaten, um Manipulationen zu verhindern.

"Conformity of production is one of the cornerstones of the EU type-approval system, and therefore the arrangements set up by the manufacturer to ensure such conformity should be approved by the competent authority."
– Erwägungsgrund 42, Verordnung (EU) 2018/858

Hersteller müssen On-Board-Diagnose-Informationen (OBD) sowie Reparatur- und Wartungsdaten (RMI) diskriminierungsfrei über Websites zugänglich machen. Diese Verfahren bilden die Grundlage für die kontinuierliche Marktüberwachung und die Einhaltung der Produktionsstandards.

Produktionskonformität und Marktüberwachung

Die Verordnung legt den Schwerpunkt nicht nur auf die Prototypprüfung vor der Markteinführung, sondern auch auf eine dauerhafte Marktüberwachung. Das KBA plant, die jährlichen Stichprobenprüfungen von derzeit 70 auf bis zu 200 Fahrzeuge zu erhöhen, um die Einhaltung der EU-Zertifikate sicherzustellen.

Gutachter müssen überprüfen, ob Fahrzeuge den Angaben in den EU-Typgenehmigungszertifikaten und deren Anhängen entsprechen. Abweichungen, die die zulässigen Grenzen überschreiten, gelten als Nichteinhaltung. Ein Fahrzeug wird zudem als nicht konform eingestuft, wenn die bereitgestellten Informationen des Herstellers bei Prüfungen nicht reproduzierbar sind. Dabei gilt es, Strategien oder Abschalteinrichtungen zu identifizieren, die die Leistung während Tests manipulieren – ein klarer Verstoß gegen Artikel 13.

Die Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) ist ein zentrales Werkzeug, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug mit der genehmigten Serienproduktion übereinstimmt. Über standardisierte Datenanschlüsse können Gutachter auf OBD-Informationen wie Software-Kalibrierungs-IDs und Diagnose-Fehlercodes zugreifen. Diese Daten werden mit den Herstellerdatenbanken abgeglichen, um Original-Teilenummern und deren Gültigkeitszeiträume zu überprüfen. Eine genaue Dokumentation dieser fortlaufenden Überprüfungen ist entscheidend, um die Einhaltung der Vorschriften nachzuweisen.

Dokumentations- und Zertifizierungsanforderungen

Die Verordnung (EU) 2018/858 verlangt präzise Dokumentationen und Zertifikate, um die Fahrzeugkonformität zu gewährleisten. Zu den wichtigsten Dokumenten gehören:

Pflichtdokument Zweck für Gutachter Rechtsgrundlage
Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) Bestätigt die Übereinstimmung des Fahrzeugs mit dem genehmigten Typ Artikel 13 / 31
Informationspaket Beinhaltet technische Daten, Zeichnungen und Fotos zur Verifizierung Artikel 24
RMI-Zugangszertifikat Belegt den Zugang zu Reparatur- und Wartungsdaten für unabhängige Betreiber Artikel 64 / Anhang X
Typgenehmigungszertifikat Nachweis, dass Systeme oder Bauteile den EU-Standards entsprechen Artikel 25
Software-Kalibrierungs-ID Sicherstellung, dass elektronische Systeme der genehmigten Konfiguration entsprechen Anhang X, 2.5.7

Hersteller müssen technische Unterlagen wie Servicehandbücher, Schaltpläne und Diagnose-Fehlercodes in standardisierten Formaten (z. B. ISO 22900 oder ISO 22901) bereitstellen. So erhalten Gutachter Zugriff auf wichtige Informationen wie Schaltpläne, DTCs und Original-Teilenummern. Für Fahrzeuge mit kundenspezifischen Anpassungen, die weltweit in kleinen Stückzahlen (unter 250 Einheiten) produziert werden, können Ausnahmen von den standardisierten RMI-Formaten gelten, solange die Informationen „leicht zugänglich“ bleiben.

Gutachter sollten VIN-basierte Datenbanken nutzen, um die Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) mit Original-Teilenummern und spezifischen Fahrzeugkonfigurationen zu verknüpfen. Bei mehrstufigen Genehmigungen – etwa bei umgebauten Transportern oder Wohnmobilen – muss die Verbindung zur Typgenehmigung der vorherigen Stufe und die Motornummer klar dokumentiert sein. Digitale Systeme wie die der CUBEE Sachverständigen AG erleichtern die Verwaltung dieser Daten und sichern die vollständige Einhaltung der Vorschriften.

Praktische Anwendung für Gutachter

Konformitätsprüfung bei Inspektionen

Im Alltag müssen Gutachter die Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) sorgfältig mit den tatsächlichen Fahrzeugmerkmalen abgleichen. Dieses Dokument bestätigt, dass das Fahrzeug dem genehmigten Typ entspricht und die geltenden Produktionsvorschriften erfüllt. Dabei werden unter anderem Komponenten und Kennzeichnungen wie gesetzliche Typenschilder und Prüfsiegel überprüft.

Besonders wichtig ist es, unerlaubte Modifikationen zu erkennen. Artikel 13 verbietet beispielsweise Abschalteinrichtungen, die Testergebnisse manipulieren könnten. Bei mehrstufigen Genehmigungen – etwa bei umgebauten Transportern – muss sichergestellt werden, dass jede Fertigungsstufe korrekt dokumentiert und genehmigt wurde. Über standardisierte OBD-Anschlüsse können Gutachter Software-Kalibrierungs-IDs und Diagnose-Fehlercodes auslesen, um unzulässige Software-Änderungen oder Systemfehler festzustellen.

"The manufacturer shall ensure that the vehicles, systems, components and separate technical units that they have manufactured and that are placed on the market have been manufactured and approved in accordance with the requirements laid down in this Regulation."
– Artikel 13, Verordnung (EU) 2018/858

Die Ergebnisse dieser Inspektionen sind eine wichtige Grundlage für präzise Schadensgutachten und professionelle Fahrzeugbewertungen.

Auswirkungen auf Schadensgutachten und Wertermittlungen

Die Verordnung bringt erhebliche Änderungen für die Bewertungspraxis mit sich. Gutachter müssen bei Schadensgutachten prüfen, ob Ersatzteile oder nachgerüstete Ausrüstungen die Sicherheit oder Umweltleistung des Fahrzeugs beeinträchtigen. Ein Fahrzeug gilt als nicht konform, wenn die dokumentierten Informationen unter den vorgegebenen Bedingungen nicht reproduzierbar sind. Besonders bei modernen Fahrerassistenzsystemen, die stark von Software und Algorithmen abhängen, ist eine detaillierte Überprüfung unerlässlich.

Auch bei Wertgutachten spielt die Konformität eine wichtige Rolle. Fahrzeuge mit „End-of-Series“-Status, die neuen technischen Anforderungen nicht mehr genügen, verlieren oft deutlich an Wert. Hersteller sind verpflichtet, alle Beschwerden zu Konformitätsproblemen zu dokumentieren. Zudem liegt die Beweislast bei ihnen, nachzuweisen, dass keine Umgehungsstrategien angewendet wurden.

Einsatz digitaler Tools für die Compliance

Digitale Tools erleichtern die Erfüllung der komplexen Anforderungen erheblich und ergänzen die manuellen Prüfungen. Um Zugang zu relevanten Informationen zu erhalten, müssen Gutachter als unabhängige Betreiber akkreditiert sein und über Herstellerportale auf RMI-Daten zugreifen können. Diagnosesoftware mit standardisierten Schnittstellen wie ISO 22900 oder ISO 22901 ermöglicht den Zugriff auf Datenströme zu Emissionen, Sicherheit und Wartung.

Die Verwaltung von Informationspaketen in digitaler Form ist entscheidend, da Hersteller ihre Dokumentationen elektronisch bereitstellen müssen. Das erleichtert sowohl die Überprüfung als auch die Dokumentation. Plattformen wie die der CUBEE Sachverständigen AG integrieren diese Anforderungen in digitale Begutachtungsprozesse. Darüber hinaus sollten Gutachter regelmäßig Online-Datenaustauschplattformen zwischen nationalen Behörden und der EU-Kommission überprüfen, um Hinweise auf nicht konforme Komponenten zu erhalten.

"The data stream provided through the OBD standardized connector shall comprise emissions, safety and repair and maintenance information, and can be used for related purposes."
TÜV Rheinland

Häufige Herausforderungen und Fehler

Komplexe rechtliche Anforderungen verstehen

Die Verordnung (EU) 2018/858 bringt erhebliche Herausforderungen mit sich, insbesondere bei der Interpretation ihrer technischen und rechtlichen Vorgaben. Ein häufiger Fehler besteht darin, herstellerspezifische Sicherheits-Gateways oder zusätzliche Bedingungen wie persönliche Registrierungen, verpflichtende Online-Verbindungen oder kostenpflichtige Abonnements als zulässig zu betrachten. Der Europäische Gerichtshof stellte jedoch im Oktober 2023 im Fall Carglass/A.T.U. gegen FCA unmissverständlich klar:

"Manufacturer-specific additional conditions, which de facto make access more difficult, are impermissible. Requirements such as personal registrations, mandatory online connections, or paid add-on subscriptions are not stipulated by the Regulation."
– EuGH (Carglass/A.T.U. v FCA Urteil)

Ein weiteres Problem entsteht durch die Vermischung von Datenschutzanforderungen (DSGVO) mit den spezifischen Datenzugangsrechten der Verordnung. Häufig wird die DSGVO fälschlicherweise als Grundlage für technische Schnittstellenzugänge herangezogen. Dabei definieren die RMI-Bestimmungen der Verordnung (EU) 2018/858 eigene Zugangsrechte. Diese juristischen Details erfordern eine präzise und gründliche Dokumentation, um Fehler zu vermeiden.

Ordnungsgemäße Dokumentation aufrechterhalten

Die Produktionskonformität (CoP) bildet die Basis für die Einhaltung der Vorschriften, wird jedoch oft vernachlässigt. Gutachter müssen sicherstellen, dass die technischen Daten des Herstellers unter den Bedingungen der Typgenehmigung exakt reproduzierbar sind. Dr. Ekkehard Helmig unterstreicht die Bedeutung der Dokumentation:

"The term 'to ensure' means verification and validation of all identified processes providing evidence, transparency and absolute integrity of the entire documentation."
– Dr. Ekkehard Helmig, Rechtsanwalt

Bei Einzelgenehmigungen nach Artikel 44 ist es zwingend erforderlich, für jede Fahrzeug-Identifizierungsnummer (FIN) spezifische Prüfberichte zu erstellen. Diese Berichte müssen belegen, dass das Fahrzeug zu einem bestimmten Zeitpunkt und an einem bestimmten Ort tatsächlich geprüft wurde. Fehlen diese Informationen auch nach einer Anforderung, darf die Genehmigung nicht erteilt werden. Lückenhafte Dokumentationen erfordern zudem klare Maßnahmen, um Nicht-Konformitätsfälle zu beheben.

Umgang mit Nicht-Konformitätsfällen

Bei der Feststellung nicht konformer Fahrzeuge sind strukturierte und entschiedene Maßnahmen erforderlich. Ein Fahrzeug gilt als nicht konform, wenn es von der Typgenehmigungsbescheinigung abweicht, die Leistungskriterien oder Grenzwerte für die Serienproduktion nicht einhält oder die vom Hersteller bereitgestellten Informationen unter Prüfbedingungen nicht reproduzierbar sind. In solchen Fällen sollten Zulassungsbehörden unverzüglich das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) kontaktieren und dabei die Genehmigungsnummer sowie die FIN angeben.

Besondere Vorsicht ist bei der Verwendung von EDR-Daten (Event Data Recorder) geboten. Diese dürfen ausschließlich zur Unfallrekonstruktion und zur Verbesserung der Sicherheit genutzt werden. Für sicherheitsrelevante Reparatur- und Wartungsinformationen müssen Gutachter auf das EU-weite Zertifizierungssystem SERMI zurückgreifen. Die Missachtung dieses standardisierten Mechanismus kann zu erheblichen Compliance-Problemen führen, insbesondere bei sicherheitskritischen Funktionen wie Wegfahrsperren.

Fazit

Zusammenfassung der wichtigsten Punkte

Die Verordnung (EU) 2018/858 hat die Arbeit von KFZ-Gutachtern grundlegend verändert. Der Schwerpunkt liegt jetzt nicht mehr nur auf der Typgenehmigung vor der Markteinführung, sondern auch auf der laufenden Überwachung von Fahrzeugen, die bereits auf dem Markt sind. Ein weiterer zentraler Aspekt ist der standardisierte und diskriminierungsfreie Zugang zu OBD-Informationen sowie Reparatur- und Wartungsinformationen (RMI), den Hersteller bereitstellen müssen.

Für Gutachter bedeutet das konkret: Sie greifen auf die Übereinstimmungsbescheinigung (CoC) und Typgenehmigungsdaten zu, um den Zustand eines Fahrzeugs mit seiner rechtlichen Dokumentation abzugleichen. Bei mehrstufigen Genehmigungen trägt der Hersteller der letzten Stufe die Verantwortung für die hinzugefügten oder geänderten Systeme. Zudem müssen Hersteller technische Unterlagen und Konformitätserklärungen zehn Jahre lang nach Markteinführung aufbewahren. Bei Einzelgenehmigungen gemäß Artikel 44 ist es erforderlich, für jede FIN einen spezifischen Prüfbericht mit Angaben zu Zeitpunkt und Ort der Prüfung zu erstellen.

Diese Anforderungen machen den Einsatz effizienter digitaler Lösungen unabdingbar – ein Bereich, in dem CUBEE eine zentrale Rolle spielt.

Wie CUBEE Gutachter unterstützt

CUBEE

Die digitalen Tools von CUBEE bieten eine ideale Unterstützung, um die Anforderungen der Verordnung (EU) 2018/858 zu erfüllen. Das digitalisierte Begutachtungssystem der CUBEE Sachverständigen AG ermöglicht eine elektronische Dokumentation, die den Vorgaben für digitale Informationsordner und harmonisierten Datenaustausch entspricht.

CUBEEs System erfasst technische Daten systematisch und gleicht diese mit den Typgenehmigungsdaten ab. Dank eines Netzwerks von Container-Standorten in Deutschland und Europa können Gutachter effizient Schadensbewertungen, Wertgutachten und Oldtimer-Bewertungen durchführen – immer unter Berücksichtigung strenger Compliance-Vorgaben. Für Fahrzeuge, die nicht fahrbereit sind, bietet die mobile Begutachtungsmöglichkeit eine praktische Lösung, um die Produktionskonformität ordnungsgemäß zu dokumentieren. Dies ist ein entscheidender Vorteil für die Arbeit der Gutachter.

FAQs

Welche Fälle gelten als „nicht konform“ nach EU 2018/858?

Fahrzeuge, Systeme, Bauteile oder technische Einheiten werden als „nicht konform“ gemäß EU 2018/858 eingestuft, wenn sie entweder die vorgeschriebenen Mindeststandards in Bezug auf Sicherheit und Umwelt nicht erfüllen oder die geforderten technischen Spezifikationen nicht einhalten. Diese Einstufung erfolgt nach spezifischen Prüfungen und Kontrollen.

Wie erhalte ich als Gutachter Zugriff auf RMI und OBD (inkl. SERMI)?

Um Zugang zu RMI (Reparatur- und Wartungsinformationen) und OBD (On-Board-Diagnose), einschließlich SERMI (Security-Related Vehicle Repair and Maintenance Information), zu erhalten, ist eine Zulassung gemäß der EU-Verordnung 2018/858 erforderlich. Dieser Prozess ist in mehrere Schritte unterteilt:

  • Unternehmenszulassung: Ihr Unternehmen muss sich zunächst registrieren und die entsprechenden Anforderungen erfüllen.
  • Mitarbeiter-Autorisierung: Mitarbeiter, die Zugriff benötigen, müssen autorisiert werden.
  • Einrichtung digitaler Zertifikate: Digitale Zertifikate und Sicherheits-Token werden eingerichtet, um den Zugang zu sichern.

Nach erfolgreicher Genehmigung erhalten Sie die notwendigen Sicherheits-Token und Zertifikate, die Ihnen den Zugriff auf fahrzeugspezifische Daten ermöglichen. Ab April 2024 ist es zudem verpflichtend, eine gültige SERMI-Zertifizierung zu besitzen, um sicherheitsrelevante Funktionen nutzen zu können. Ohne diese Zertifizierung ist der Zugang nicht gestattet.

Was muss ich bei mehrstufigen Umbauten dokumentieren?

Bei umfangreichen Umbauten ist es entscheidend, dass alle beteiligten Hersteller schriftliche Vereinbarungen über den Austausch und die Weitergabe von Unterlagen treffen. Nur so kann gewährleistet werden, dass der fertiggestellte Fahrzeugtyp sämtliche technischen Anforderungen erfüllt. Dabei trägt jeder Hersteller die Verantwortung für die Genehmigung und Herstellung seiner jeweiligen Systeme, Bauteile oder technischen Einheiten.

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