KI revolutioniert die Fahrzeugschadenserkennung: Schäden wie Kratzer oder Dellen können durch KI-gestützte Systeme präzise und in Sekunden erkannt werden. Statt zeitaufwendiger manueller Inspektionen ermöglichen Technologien wie Computer Vision und Deep Learning eine schnelle Analyse von Fahrzeugfotos mit einer Genauigkeit von bis zu 95 %. Versicherungen, Werkstätten und Gutachter profitieren von automatisierten Prozessen, die Kosten und Zeit sparen.
Wichtige Fakten:
- Genauigkeit: Faster R-CNN erreicht 94 %, YOLO 90 %.
- Zeitersparnis: Von 6 Minuten auf 20 Sekunden bei TÜV Rheinland.
- Kostenreduktion: Versicherungen sparen bis zu 500 € pro Schadensfall.
- Technologien: Bild- und sensorbasierte Systeme, kombiniert mit RGB-Bildern und Oberflächendaten.
- Datenschutz: DSGVO-konforme Anonymisierung und Verschlüsselung.
Die Kombination aus KI und menschlicher Expertise sorgt für eine effiziente und präzise Schadenserkennung – ein Modell, das die Fahrzeugbewertung nachhaltig verändert.
So funktioniert KI-basierte Schadenserkennung
Grundlagen: Computer Vision und Machine Learning
Im Kern der KI-gestützten Schadenserkennung steht Computer Vision – die Fähigkeit von Algorithmen, visuelle Daten zu analysieren und zu interpretieren. Mithilfe von Convolutional Neural Networks (CNN) werden Fahrzeugbilder in mehreren Schichten verarbeitet: Zunächst identifizieren die Algorithmen grundlegende Elemente wie Kanten und Farben, anschließend Karosserieteile, und schließlich spezifische Schäden wie Kratzer oder Dellen. Tools wie Grad-CAM visualisieren die vom Algorithmus erkannten Schäden und machen die Ergebnisse nachvollziehbar. Diese Technologien bilden die Grundlage für digitale Schadensanalysen, die in der Praxis effizient und präzise eingesetzt werden können.
Bildbasierte und sensorbasierte Systeme im Vergleich
Nach der Analyse der Bilddaten durch Computer Vision kommen unterschiedliche Technologien zur Anwendung:
- Bildbasierte Erkennung: Diese Methode nutzt Standardgeräte wie Smartphones oder Tablets. Nutzer fotografieren das Fahrzeug aus verschiedenen Winkeln, idealerweise aus einer Entfernung von 1–2 Metern. Vorgaben für die Bildaufnahmen stellen sicher, dass alle relevanten Perspektiven erfasst werden. Diese Methode ist flexibel, kostengünstig und nahezu überall einsetzbar – sei es direkt am Unfallort oder auf dem Gelände einer Werkstatt.
- Sensorbasierte Erkennung: Systeme wie die Adomea-Scanner von TÜV Rheinland setzen auf spezialisierte Hardware, die in stationären Scannern integriert ist. Neben RGB-Bildern erfassen diese Systeme zusätzliche Daten wie Oberflächenkrümmung und Reflektivität. Dadurch können selbst kleinste Dellen im Bereich von 2–8 mm mit einer Genauigkeit von 98 % erkannt werden. Ein vollständiger Fahrzeugscan dauert dabei nur 3–4 Sekunden. Während bildbasierte Systeme ideal für dezentrale Anwendungen wie Versicherungsschäden sind, kommen Scanner vor allem bei hohem Fahrzeugaufkommen zum Einsatz – beispielsweise bei Leasingrückläufern oder in Hagelschadenzentren.
Anforderungen in Deutschland: Datenschutz und Versicherungsstandards
In Deutschland müssen KI-Systeme zur Schadenserkennung strenge rechtliche Vorgaben erfüllen. Da Fahrzeugfotos häufig personenbezogene Daten wie Kennzeichen enthalten, gelten die Bestimmungen der DSGVO. Moderne Systeme anonymisieren diese Informationen automatisch oder speichern sie verschlüsselt auf deutschen Servern.
Für Versicherungen sind zudem klare Dokumentationsstandards entscheidend: Jeder Schaden muss nachvollziehbar protokolliert und durch Bildmaterial belegt werden. Die Integration solcher Systeme erfolgt oft über REST-APIs, die den Datenaustausch zwischen Gutachtern, Werkstätten und Versicherungen erleichtern. Trotz der Effizienz der KI bleibt die abschließende Bewertung in Expertenhand. Zertifizierte Sachverständige übernehmen die rechtssichere Dokumentation und stellen sicher, dass die hohen Qualitätsansprüche des deutschen Marktes erfüllt werden. Die Kombination aus KI-gestützter Analyse und menschlicher Expertise sorgt so für eine zuverlässige und effiziente Schadenserkennung.
Schritt-für-Schritt: Der Prozess der KI-Schadensdetektion
KI-Schadenserkennung Prozess: Von der Datenerfassung bis zur Bewertung
Datenerfassung und -aufbereitung
Alles beginnt mit der Datenerfassung – sie bildet die Grundlage jeder KI-Analyse. Dafür gibt es drei gängige Methoden: Stationäre Portalscanner liefern Bilder von Seiten, Oberflächen und Unterböden, während Drehteller-Scanner hochauflösende 360°-Ansichten ermöglichen. Die flexibelste Variante sind mobile Apps, die auf Smartphones oder Tablets laufen. Diese Apps bieten eine kostengünstige Möglichkeit, Fahrzeugdaten direkt vor Ort aufzunehmen. Mithilfe von Fotoschablonen führen sie den Nutzer durch den Prozess, wobei Gesamtansichten aus 1–2 Metern Entfernung und Nahaufnahmen für Details empfohlen werden.
Zusätzlich erfassen Telematik-Sensorboxen in Fahrzeugen kontinuierlich Daten zu Beschleunigung und Vibrationen. Damit können sie selbst nicht sichtbare Schäden, etwa an Unterboden oder Achsen, in Echtzeit erkennen. Studien zeigen, dass manuelle Inspektionen bis zu 90 % der Unterbodenschäden übersehen. Nach der Datenerfassung werden die Bilder bereinigt und annotiert. Schäden wie Kratzer, Dellen oder Lackschäden sowie die betroffenen Fahrzeugteile werden markiert. Hochentwickelte Systeme beziehen auch OEM-Daten der Hersteller ein, um modellspezifische Unterschiede zu berücksichtigen. Sobald die Daten aufbereitet sind, beginnt das Training der KI-Modelle, das kontinuierlich verbessert wird.
Training und Optimierung der KI-Modelle
Ein zentrales Problem: Weniger als 1 % der erfassten Bilder zeigen tatsächlich Schäden. Um dem entgegenzuwirken, setzen moderne Systeme auf einen datenzentrischen Ansatz. Dabei werden verschiedene Sensordaten kombiniert – etwa RGB-Werte, Oberflächenkrümmung und Reflektivität. Dieser Ansatz steigert die Erkennungsrate je nach Schadensart um 17 % bis 40 %.
Die Optimierung erfolgt durch einen kontinuierlichen Lernprozess. Nutzer können manuell Schäden markieren, die die KI übersehen hat. Diese Korrekturen fließen in das Training ein, wodurch die Modelle auch bei Sonderfällen präziser werden. Techniken wie Grad-CAM helfen dabei, die Entscheidungsgrundlage der KI zu visualisieren, indem sie zeigen, welche Bildbereiche analysiert wurden. Das schafft Transparenz und stärkt das Vertrauen in die Technologie. Nach der Optimierung werden die Modelle in den automatisierten Bewertungsprozess integriert.
Automatisierter Bewertungsprozess
Der Bewertungsprozess startet mit der Identifikation des Fahrzeugs – entweder über die Kennzeichen- oder VIN-Erkennung per Smartphone-App. Fotoschablonen leiten den Nutzer durch die Aufnahme aller erforderlichen Perspektiven. Die hochgeladenen Bilder werden anschließend von Deep-Learning-Modellen analysiert. Dabei erreicht Faster R-CNN eine Erkennungsgenauigkeit von 94 %, während YOLO-Modelle mit 90 % punkten, jedoch in Echtzeit arbeiten.
Nach der Schadensanalyse berechnet das System die Reparaturkosten automatisch. Dazu werden Reparaturkostendatenbanken wie DAT integriert. Am Ende wird ein digitaler Bericht, häufig im PDF-Format, erstellt. Dieser dokumentiert den Fahrzeugzustand sowie die geschätzten Reparaturkosten. Dank der KI-Analyse lassen sich rund 30 Minuten Bearbeitungszeit pro Fall einsparen.
Die abschließende Prüfung erfolgt durch zertifizierte Sachverständige. CUBEE greift hierfür auf ein Netzwerk von über 500 Experten in Deutschland zurück, die die digital gemeldeten Schäden überprüfen und rechtssicher dokumentieren. Diese Kombination aus KI-gestützter Geschwindigkeit und menschlicher Expertise sorgt für präzise und verlässliche Ergebnisse.
Einsatz von KI bei Fahrzeugbegutachtungen und Versicherungsschäden
Schnellere digitale Schadensabwicklung
Versicherte können Schäden ganz einfach digital über eine App oder einen Link melden. Mithilfe von Fotoschablonen wird der Nutzer Schritt für Schritt durch den Prozess geführt – und das in weniger als fünf Minuten. Sobald die Bilder hochgeladen sind, analysiert die KI diese in Echtzeit, erkennt beschädigte Fahrzeugteile und kalkuliert die Reparaturkosten. Dabei greift das System auf integrierte Schadensdatenbanken wie DAT zurück.
Im Sommer 2024 startete die DEKRA Automobil GmbH ein Pilotprojekt mit einer großen Versicherung, um die Abwicklung von Massenschäden nach einem Hagelsturm zu optimieren. Marcel Ott, Leiter des Schadensmanagements, setzte KI ein, um 465.000 potenzielle Schadensfälle effizient zu kategorisieren. Das System unterschied zwischen fahrbereiten Fahrzeugen und solchen, die dringend repariert werden mussten. Für letztere erstellten Sachverständige sogenannte „Tischgutachten", die innerhalb eines Tages zur Reparaturfreigabe führten.
"With our digital claims management, we offer vehicle insurers tiered, independent expert services that cover their specific requirements in a targeted manner." – Marcel Ott, Head of Damage Assessment, DEKRA Automobil GmbH
Durch den Einsatz KI-gestützter Analysetools verkürzt sich die Bearbeitungszeit pro Fall um etwa 30 Minuten. Besonders beeindruckend: Bei Hagelschäden sinkt die Bewertungszeit von durchschnittlich 40 Minuten auf weniger als fünf Minuten. Da die Systeme rund um die Uhr arbeiten, können Versicherte Schäden jederzeit melden – ohne lange Warteschleifen oder auf Geschäftszeiten angewiesen zu sein. Diese Prozesse zeigen eindrucksvoll, wie digitale Technologien die Abwicklung von Versicherungsschäden effizienter gestalten.
Wie CUBEE KI bei Fahrzeugbegutachtungen einsetzt

CUBEE kombiniert KI mit menschlichem Expertenwissen, um den Begutachtungsprozess zu optimieren. Kunden melden Schäden über eine App, wobei die CUBEE-Zentrale die eingehenden Daten validiert. Intelligente Algorithmen übernehmen die automatische Zuweisung des Auftrags an einen passenden Sachverständigen aus einem Netzwerk von über 500 zertifizierten Experten in Deutschland. Während die KI die zeitintensive Erstbewertung durchführt, konzentrieren sich die Sachverständigen auf die abschließende Prüfung und die rechtssichere Dokumentation.
Die Kombination aus KI und menschlichem Know-how ist der Schlüssel: Algorithmen erkennen Kratzer und Dellen mit einer Präzision von über 95 %. Gleichzeitig übernehmen die Sachverständigen die komplexeren Fälle und gewährleisten, dass alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden. Mit einer Bewertung von 4,9 von 5 Sternen bei über 500 Kundenbewertungen wird besonders die „detaillierte Berichterstattung" und die „unkomplizierte" digitale Abwicklung hervorgehoben. Für Kunden mit Haftpflichtversicherung ist der Prozess oft kostenlos, da CUBEE direkt mit den Versicherungen abrechnet.
Herausforderungen, Genauigkeit und Best Practices
Genauigkeitsmetriken und Grenzen
KI-Systeme zur Schadenserkennung liefern beeindruckende Ergebnisse: Faster R-CNN-Modelle erreichen eine Genauigkeit von 94 % bei der präzisen Lokalisierung von Objekten, während YOLO-Modelle mit 90 % Genauigkeit glänzen und gleichzeitig schneller arbeiten. In der Praxis stoßen diese Algorithmen jedoch auf Hürden wie wechselnde Lichtverhältnisse, störende Reflexionen und ungünstige Kamerawinkel. Besonders schwierig wird es bei der Erkennung von Dellen unter 2 mm sowie bei feinen Kratzern, die oft kaum von Schmutz oder Spiegelungen zu unterscheiden sind. Ein weiteres Problem ist die Datenungleichheit: In professionellen Scan-Projekten enthalten weniger als 1 % der Fahrzeugoberflächen-Daten tatsächlich Schäden. Unscharfe Fotos oder falsche Aufnahmeentfernungen verschlechtern die Erkennungsrate zusätzlich.
Eine Untersuchung von TÜV Rheinland und Merantix Momentum (Januar bis Oktober 2021) ergab, dass der Einsatz einer Meta-Klassifikation zur Qualitätsprüfung von Bildsegmenten die mittlere Intersection over Union (mIoU) um 16 Prozentpunkte verbessern konnte. Gleichzeitig wurde die Zahl falsch erkannter Segmente um 77 % reduziert. Für optimale Ergebnisse sollte die Aufnahmedistanz bei 1 bis 2 Metern liegen – bei kleineren Kratzern empfiehlt es sich, noch näher heranzugehen. Diese Herausforderungen verdeutlichen die Unterschiede zwischen kontrollierten Laborbedingungen und den Anforderungen im Praxiseinsatz.
Kombination von KI und menschlicher Expertise
Angesichts dieser Grenzen ist die Zusammenarbeit zwischen KI und erfahrenen Sachverständigen unverzichtbar. KI-Systeme sollen Experten nicht ersetzen, sondern deren Arbeit effizienter machen. Alessandro Serra, Direktor bei DAT Italia, bringt es treffend auf den Punkt:
„Das System kann Experten nicht ersetzen. Es soll jedoch deren technisches Fachwissen ergänzen und die Prozesse beschleunigen."
Während Algorithmen Standardfälle in nur 20 Sekunden statt der üblichen 6 Minuten analysieren, kümmern sich Gutachter um komplexe Grenzfälle, die weniger als 1 % der Fälle ausmachen, aber menschliches Urteilsvermögen erfordern. Zudem bieten moderne Systeme manuelle Korrekturmöglichkeiten: Übersehene Schäden können nachträglich ergänzt werden. Tools wie Grad-CAM schaffen zusätzliche Transparenz, indem sie die Entscheidungsgrundlage der KI visualisieren.
CUBEEs Best Practices für die KI-Integration
Trotz der hohen Genauigkeit in Laborumgebungen bringt der Einsatz in der Praxis spezifische Herausforderungen mit sich. CUBEE begegnet diesen durch eine kontinuierliche Überwachung der Algorithmen, um neue Fahrzeugtypen und regionale Schadensmuster zu berücksichtigen. Die Kombination aus automatisierter Vorbewertung und menschlicher Validierung durch zertifizierte Sachverständige garantiert eine rechtssichere Dokumentation.
Ein weiterer zentraler Aspekt ist die transparente Berichterstattung: Jede KI-Bewertung wird von einem Experten geprüft, bevor das Gutachten freigegeben wird. Diese nahtlose Verbindung von technischer Präzision und menschlicher Expertise bildet die Basis für eine effiziente und zuverlässige Schadenbewertung.
| Modelltyp | Genauigkeit | Hauptstärke | Bester Einsatzbereich |
|---|---|---|---|
| Faster R-CNN | 94 % | Präzise Lokalisierung | Anspruchsvolle Begutachtungen |
| CNN | 92 % | Ausgewogene Leistung | Allgemeine Klassifikation |
| YOLO | 90 % | Verarbeitungsgeschwindigkeit | Echtzeit-Flottenprüfungen |
Fazit: Der Einfluss von KI auf Fahrzeugschadensbewertungen
Die Einführung von KI in die Schadenserkennung hat die Fahrzeugbewertung grundlegend verändert. Prozesse, die früher Stunden oder sogar Tage dauerten, können heute in wenigen Minuten abgeschlossen werden. Mit einer Genauigkeit von über 95 % erfasst die Technologie selbst winzige Schäden, die oft übersehen werden. Zudem hat sich gezeigt, dass Prüfzeiten erheblich verkürzt werden können. Diese Fortschritte ermöglichen eine effektive Kombination aus automatisierter Voranalyse und der Expertise von Fachleuten.
Der eigentliche Fortschritt liegt jedoch nicht darin, menschliche Experten vollständig zu ersetzen. Vielmehr geht es um eine kluge Arbeitsteilung: Routinefälle werden von KI-Systemen automatisch bearbeitet, während Sachverständige ihre Zeit auf komplexe und anspruchsvolle Bewertungen konzentrieren können . Alberto Rodríguez von Mapfre ESPAÑA fasste dies treffend zusammen:
„Automatic damage assessment was the missing piece of the puzzle we needed to take a definitive step forward and exploit the true potential of digital photo verification."
Für Unternehmen wie CUBEE eröffnet die Integration von KI völlig neue Möglichkeiten. Die automatisierte Vorbewertung sorgt für eine deutliche Beschleunigung der Abläufe. Gleichzeitig sichern über 500 zertifizierte Experten in Deutschland die Qualität der Endergebnisse ab. Das Ergebnis: Kunden erhalten präzise Gutachten in Rekordzeit, was sich auch in den 4,9-Sterne-Bewertungen widerspiegelt.
Die Schadenserkennung entwickelt sich kontinuierlich weiter. Der Weg führt klar in Richtung einer hybriden Arbeitsweise: Algorithmen liefern Schnelligkeit und Präzision, während Menschen für fundierte Entscheidungen und Verantwortung stehen. Diese Kombination macht Fahrzeugbewertungen nicht nur schneller, sondern auch kosteneffizienter und zuverlässiger – ein Modell, das die Zukunft der Branche prägen wird.
FAQs
Wie sorgt KI bei der Erkennung von Fahrzeugschäden für den Schutz personenbezogener Daten?
Künstliche Intelligenz spielt eine entscheidende Rolle dabei, den Datenschutz bei der Schadenserkennung zu gewährleisten – und das durch den Einsatz moderner Technologien und strenger Sicherheitsstandards. Bei CUBEE laufen die KI-Algorithmen in einer vollständig digitalisierten Umgebung. Bild- und Fahrzeugdaten werden dabei nur vorübergehend gespeichert und ausschließlich über verschlüsselte Verbindungen verarbeitet. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass nur autorisierte Systemkomponenten auf die Daten zugreifen können, wodurch unbefugter Zugriff effektiv unterbunden wird. Der gesamte Prozess erfüllt zudem die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
Ab 2024 kommen mit dem neuen EU-KI-Gesetz weitere Vorschriften hinzu, darunter die Anonymisierung von Bildmaterial und die lückenlose Dokumentation aller Datenverarbeitungsschritte. CUBEE setzt diese Regelungen bereits konsequent um: Fahrzeugfotos werden vor der Analyse automatisch pseudonymisiert, und die Analyseergebnisse werden in einer sicheren Cloud gespeichert, die durch rollenbasierte Zugriffsrechte geschützt ist. Auf diese Weise verbindet CUBEE schnelle und präzise Schadenbewertungen mit einem hohen Standard an Datenschutz.
Welche Vorteile hat die Zusammenarbeit von KI und menschlichen Gutachtern bei der Schadenbewertung?
Die Kombination aus KI-gestützter Bilderkennung und dem Know-how menschlicher Gutachter bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Die KI kann Fahrzeugschäden blitzschnell anhand von Fotos analysieren, Kratzer, Dellen oder strukturelle Schäden erkennen und direkt eine erste Kostenkalkulation erstellen. Das spart Zeit und sorgt für eine objektive und standardisierte Bewertung.
Menschliche Gutachter spielen dabei eine entscheidende Rolle: Sie übernehmen die Prüfung komplexer Fälle, interpretieren ungewöhnliche Schadenmuster und berücksichtigen rechtliche sowie versicherungstechnische Aspekte. So wird sichergestellt, dass die KI-Ergebnisse durch Fachwissen untermauert werden und mögliche Fehlinterpretationen vermieden werden.
Kunden profitieren von einer deutlich schnelleren Abwicklung, genauen Bewertungen und der Gewissheit, dass qualifizierte Experten die Ergebnisse abschließend prüfen. Diesen Ansatz setzt die CUBEE Sachverständigen AG konsequent in ihrem digitalen Netzwerk um.
Welche Herausforderungen gibt es bei der Erkennung von Fahrzeugschäden durch KI?
Die KI-gestützte Erkennung von Fahrzeugschäden bringt einige Herausforderungen mit sich. Ein zentrales Hindernis sind die hohen Kosten für die Implementierung fortschrittlicher Bildverarbeitungs- und Sensortechnologien sowie die notwendige IT-Infrastruktur. Hinzu kommen strenge regulatorische Vorgaben, wie das EU-KI-Gesetz, das ab 2024 gilt. Dieses Gesetz verlangt von KI-Systemen, dass sie hohe Standards in Bezug auf Transparenz und Sicherheit erfüllen.
Trotz aller Fortschritte bleibt der Mensch ein unverzichtbarer Faktor. Gerade bei komplexen Unfallsituationen, schlechten Bildqualitäten oder ungewöhnlichen Schadenmustern ist es notwendig, dass ein erfahrener Gutachter die KI-Ergebnisse überprüft und, falls nötig, anpasst.
Die CUBEE Sachverständigen AG setzt auf modernste KI-Technologien, um Fahrzeugschäden schnell und effizient zu bewerten. Gleichzeitig sorgt ein Team aus erfahrenen Gutachtern dafür, dass die Ergebnisse präzise und zuverlässig sind. Durch digitalisierte Prozesse und ein Netzwerk von Container-Standorten wird der gesamte Ablauf – von der Bildaufnahme bis zum fertigen Gutachten – optimiert und automatisiert, um eine nahtlose Abwicklung zu gewährleisten.
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